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Deutsch-französische Verständigung
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922)
Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922) >> 1. Allgemeine Politik und Völkerrecht
1908-1914
Enthält:
- "Après Berne", Zeitungsartikel von Haußmann und dem französischen Senator d'Estournelles de Constant im "Courrier Européen" über die deutsch-französische interparlamentarische Konferenz in Bern 1913, nebst anderen Zeitungsartikeln über die Konferenz, 1913
- Artikel aus "Le Temps" über die deutsch-französischen interparlamentarischen Konferenzen in Bern 1913, namens des Organisationskommitees ins Deutsche übersetzt und zur Übersendung an die Presse gedruckt, [1913]
- Vier Zeitungsartikel über die deutsch-französischen interparlamentarischen Konferenzen in Basel 1914 bzw. in Bern und Basel 1913/14, 1914
- Notizen Haussmanns, betr. die Bildung und Zusammensetzung einer ständigen Kommission im Rahmen der deutsch-französischen Verständigungskonferenz in Bern, 26.6.1913
- Glückwunschtelegramm der Fortschrittlichen Volkspartei der Rheinpfalz zur erfolgreichen Arbeit der deutsch-französischen Verständigungskonferenz in Basel, 14.6.1914
- Schreiben des Elsässers Henry Sommer, in dem dieser seinen lebhaften Wunsch nach deutsch-französischer Annäherung bekundet, 2.6.1914
- An Haußmann weitergeleitete Anfrage der Schweizerischen Depeschenagentur an Herrn Golay, betreffend Informationen über die deutsch-französische Verständigungskonferenz in Basel 1914, 30.5.1914
- Glückwünsche zu Haussmanns Tätigkeit auf der deutsch-französischen Verständigungskonferenz, 1914
- Zwei Zeitungsartikel zu den französischen Parlamentswahlen und zur Diskussion um den zurückgetretenen Finanzminister Joseph Caillaux und dessen Politik, April 1914
- Telegramm von d'Estournelles de Constant mit dem Text: 'information absolument inexacte fidele amitie = destournelles constant', 26.1.1914
- Zeitungsartikel, betr. die Bildung und Zusammensetzung des französischen Komitees für das deutsch-französische Einvernehmen, das gemäß den Beschlüssen der deutsch-französischen interparlamentarischen Konferenz in Bern 1913 zu bilden war, 17.12.1913
- Anfrage des "Comité du Commerce Francais avec l'Allemagne", ob Haussmann bereit sei, im Organ des Komitees einen Artikel über die deutsch-französischen Beziehungen und deren wirtschaftlichen Aspekt zu veröffentlichen, 17.12.1913
- Postkarte der französischen Industrie- und Handelskammer in Luxemburg mit der Benachrichtigung von ihrer Gründung und dem Wunsch, bei der deutsch-französischen Annäherung mitzuwirken, 16.12.1913
- Äußerungen der Generalkorrespondenten der vier größten Pariser Tageszeitungen über die deutsch-französische Annäherung, übersandt von der in Berlin erscheinenden französischen Zeitung "Paris-Berlin" mit der Aufforderung, ebenfalls eine Stellungnahme zum Thema abzugeben, 10.11. 1913
- Glückwunschtelegramm von Senator d'Estournelles de Constant, vermutlich Haußmanns Ernennung zum Vorsitzenden des deutschen Abgeordnetenkomitees für deutsch-französische Verständigung betreffend, 11.10.1913
- Schreiben Haußmanns an Senator d'Estournelles de Constant, betr. die Schwierigkeiten des deutschen Abgeordnetenkomitees für deutsch-französische Verständigung, deut. Reinschrift und franz. Entwürfe, 23.9.1913
- Schreiben an Dr. Gerhart Bollert, MdR, mit der Bitte um Unterstützung in einer nicht bestimmbaren Angelegenheit [evtl. Beitritt zum deutschen Abgeordnetenkomitee für deutsch-französische Beständigung betreffend], auf die sich auch ein beigefügtes (hier jedoch fehlendes) Schreiben bezog, sowie Antwort Bollerts, Sept. 1913
- Bitte an die Redaktion des "Vorwärts", d'Estournelles de Constant den Verhandlungsbericht über den Jenaer Parteitag [der SPD] und ihm selbst jenen Teil des Berichts zu senden, der sich auf die deutsch-französische Annäherung und die diesbezügliche Berner Konferenz bezieht, 23.9.1913
- Brief eines Reichstagsabgeordneten mit der Bitte, der französischen Seite die provisorische Konstituierung des deutschen Abgeordnetenkomitees für deutsch-französische Verständigung mitzuteilen, 26.8.1913 - Bitte des französischen Senators d'Estournelles de Constant, einige Beispiele für die Verurteilung der deutsch-französischen Verständigungskonferenz in Bern als "antideutsch" zu übersenden, damit er sie in Frankreich publizierten Verurteilungen der Konferenz als "antifranzösisch" entgegen halten kann, 2.6.1913
- Zeitungsartikel über die deutsch-französische Verständigungskonferenz in Bern 1913 von Ludwig Frank, MdR, 9.5.1913
- Provisorische Teilnehmerkarte für die deutsch-französische Verständigungskonferenz in Bern 1913, mit Programm [1913]
- Brief des Abgeordneten Müller-Meiningen, in dem dieser seine Teilnahme an der deutsch-französischen Verständigungskonferenz in Bern absagt, 5.5.1913
- Brief an Friedrich von Payer, MdR, mit der Anregung, eine briefliche Absage [höchstwahrscheinlich an die deutsch-französische Verständigungskonferenz in Bern] abzuschicken, 5.5.1913
- Blatt mit fragmentarischen Notizen von der deutsch-französischen Verständigungskonferenz in Bern, Mai 1913
- Sympathieerklärung mit der Zielsetzung der deutsch-französischen Verständigungskonferenz in Bern, mit Liste hochrangiger Personen, welche dieselbe bisher unterzeichnet haben, [1913]
- Gemeinsamer Friedensappell der Deutschen und der Französischen Friedensgesellschaft, 1913
- Brief von R. Eickhoff, der Haußmann von der Teilnahme an der deutsch-französischen Versöhnungskonferenz in Bern 1913 abrät, 15.4.1913
- Korrespondenz mit dem französischen Schriftsteller John Grand-Carteret, betr. das Engagement des letzteren im 'Comité de rapprochement intellectuel franco-allemand' und Haußmanns Aufnahme auf die Mitglilederliste, 1912
- Glückwunsch von Rechstanwalt Dr. Nordmann aus Mühlhausen i. E. zu Haußmanns Ausführungen in 'Le Journal', 22.8.1911
- Brief des Königlich-Preußischen Geheimen Hofrats C. René mit der Einladung, sich einem jüngst gebildeten Komitee für deutsch-französische Annäherung anzuschließen, 20.3.1908
Enthält auch:
- Schreiben des Legationsrats Dr. A. von Brüning, der einen Artikel aus dem "Figaro" übersendet, der sich mit Haußmanns Reichstagsrede vom 10.12.1908 über das Verhältnis zwischen Reichskanzler Bülow und Holstein auseinandersetzt, 12.12.1908
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.