Die Brüder Heinrich und Kurt von Herzenrode (Hertzen-) die Jg., Söhne weiland Kurts von Herzenrode, ihre Mutter Else und ihre Schwester Gese verka...
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Urk. 26, 1323
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1375-1399
1380 Dezember 09
Ausf., dt., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Urspr. 5 Sg. anh. 1. fehlt; 2. (neu befestigt) RundSg. Kurts d. Jg., 2,5 cm, linksgeneigter Schild mit Hirschstange, darüber Kübelhelm mit Helmzier (2 Hirschstangen), U.: + S CONRADI DE HERTENRVDE; 3. fehlt; 4. RundSg. Kurts d. Ä. ; 5. RundSg. Volprecht Stoßers [von Dorfeid], 2,3 cm, Schild mit 3 schwimmenden Fischen, U.: + WOLPRECHT · STVTERE.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben nach Cristes gebort 1380 iar, des suntages vor sente Lucien tag.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Heinrich und Kurt von Herzenrode (Hertzen-) die Jg., Söhne weiland Kurts von Herzenrode, ihre Mutter Else und ihre Schwester Gese verkaufen dem Kloster Haina mit Rat und Zustimmung (volbart) ihrer Oheime (vettern) Heinrich und Kurt der Ä. [von Herzenrode] sowie Konrads, Johanns, Kunos, Metzen und ihrer Geschwister, Kinder ihres verstorbenen Oheims Kuno, für 140 Pfund hessischer Währung ihre Güter zu Elben (Elbene), die derzeit Kurt bi den Eychin, Widekind und Immenhausen (-husen) innehaben und bearbeiten, nämlich 3 Hufen Land samt allem Zubehör in Dorf, Feld, Wasser usw. Sie geloben Währschaft, verzichten auf die Güter samt Zubehör und allen gegenwärtigen und künftigen Rechten und weisen das Kloster in den Besitz ein. Heinrich und Kurt von Herzenrode d. Ä. und die Kinder Kunos bestätigen den Verkauf und wollen das Kloster im Besitz der Güter nicht bedrängen oder behindern.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller Heinrich und Kurt, Heinrich und Kurt d. Ä. und für Kunos Kinder Metzes Ehemann Volpracht Stoßir.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 787, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Heinrich und Kurt von Herzenrode (Hertzen-) die Jg., Söhne weiland Kurts von Herzenrode, ihre Mutter Else und ihre Schwester Gese verkaufen dem Kloster Haina mit Rat und Zustimmung (volbart) ihrer Oheime (vettern) Heinrich und Kurt der Ä. [von Herzenrode] sowie Konrads, Johanns, Kunos, Metzen und ihrer Geschwister, Kinder ihres verstorbenen Oheims Kuno, für 140 Pfund hessischer Währung ihre Güter zu Elben (Elbene), die derzeit Kurt bi den Eychin, Widekind und Immenhausen (-husen) innehaben und bearbeiten, nämlich 3 Hufen Land samt allem Zubehör in Dorf, Feld, Wasser usw. Sie geloben Währschaft, verzichten auf die Güter samt Zubehör und allen gegenwärtigen und künftigen Rechten und weisen das Kloster in den Besitz ein. Heinrich und Kurt von Herzenrode d. Ä. und die Kinder Kunos bestätigen den Verkauf und wollen das Kloster im Besitz der Güter nicht bedrängen oder behindern.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller Heinrich und Kurt, Heinrich und Kurt d. Ä. und für Kunos Kinder Metzes Ehemann Volpracht Stoßir.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 787, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ