Ernst von Rechberg [Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis] zu Hohenrechberg [Ruine bei Rechberg Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis], Philipp von Rechberg zu Hohenrechberg, Johann von Stotzingen [Niederstotzingen/Lkr. Heidenheim] zu Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] und Dotternhausen [Zollernalbkreis], Reiterhauptmann der Stadt Ulm, und Karl von Freyberg [Gde. Gutenzell-Hürbel/Lkr. Biberach] vom Eisenberg [Lkr. Ostallgäu] zu Niederraunau ("Vnnderraunaw") [Stadt Krumbach/Lkr. Günzburg] verleihen als Vormünder der Kinder ihres verstorbenen Schwagers bzw. Vetters Wilhelm von Stotzingen zu Heudorf [Gde. Dürmentingen/Lkr. Biberach] und Dischingen ("Tischingen") [Oberdischingen/Alb-Donau-Kreis] Bartholomäus Kreß, Ziegler in Steinenfeld ("Stainenfelld") [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], 2 Tagwerk Wiesen in Steinenfeld, die jetzt ein Baumgarten und eine Hofstatt sind, zu Erbrecht. Diese befanden sich zuvor im Besitz seines verstorbenen Vaters Johann Kreß. Er soll davon jährlich 1 Pfund und 4 Schilling Heller sowie 4 Herbsthühner in das Schloss Oberdischingen liefern. Bei einem Besitzerwechsel stehen der Herrschaft von dem bisherigen Inhaber 10 Schilling Heller als Weglöse und von dem neuen Besitzer dieselbe Summe als Handlohn zu.