Abt Hermann v. Werden und Helmstedt belehnt Philipp v. Daun, Graf zu Falkenstein, Herr zu Oberstein und Broich, mit der Fischerei in der Ruhr ober- und unterhalb von Broich, auch mit der Mühle bei Broich und dem Gut zu Broichausen bei der Lipperheide im Gericht Mülheim, von dem der Vasall die sichere Schiffahrt nach Broich über die Ruhr zu leisten schuldig ist, ferner zu Dienstmannlehenrecht mit dem Hof zu Laubeck (Lobeck) im Kirchspiel Born und der Hälfte von den zwei Gütern upme Sunderen und zur Smitten im Gericht Hardenberg. Zeugen: Die Lehnsmannen Lugger v. Eller zu Oefte, Heinrich Staell zu Heisingen, Johann Kokenbecker, Bürgermeister zu Werden, Konrad Hettermann, Richter zu Mülheim, und Thomas em Baven, Rentmeister zu Werden.
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Abt Hermann v. Werden und Helmstedt belehnt Philipp v. Daun, Graf zu Falkenstein, Herr zu Oberstein und Broich, mit der Fischerei in der Ruhr ober- und unterhalb von Broich, auch mit der Mühle bei Broich und dem Gut zu Broichausen bei der Lipperheide im Gericht Mülheim, von dem der Vasall die sichere Schiffahrt nach Broich über die Ruhr zu leisten schuldig ist, ferner zu Dienstmannlehenrecht mit dem Hof zu Laubeck (Lobeck) im Kirchspiel Born und der Hälfte von den zwei Gütern upme Sunderen und zur Smitten im Gericht Hardenberg. Zeugen: Die Lehnsmannen Lugger v. Eller zu Oefte, Heinrich Staell zu Heisingen, Johann Kokenbecker, Bürgermeister zu Werden, Konrad Hettermann, Richter zu Mülheim, und Thomas em Baven, Rentmeister zu Werden.
1010 / 385
1010 Urkunden der Herrschaft und Rentei Broich/Amt Broich-Styrum
Urkunden der Herrschaft und Rentei Broich/Amt Broich-Styrum
1548 März 21
Ausfertigung: Pergament; Siegel ab
Archivale
Historische Datumsangabe: Datum: G. 1548, den ein und zwanzigsten Martii
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ