Der Knappe Reinhard von Remchingen bekundet: da sein Herr Graf Johann V. von Sponheim außer Landes reitet, um gegen die Ungläubigen in Böhmen (Beheim) zu ziehen, hat er ihm seine Schlösser, Lande und Leute anbefohlen und ihm aufgetragen, falls er nicht zurückkommt, diese entsprechend Testament und Urkunde Johanns an Markgraf Bernhard I. zu Baden herauszugeben.
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Der Knappe Reinhard von Remchingen bekundet: da sein Herr Graf Johann V. von Sponheim außer Landes reitet, um gegen die Ungläubigen in Böhmen (Beheim) zu ziehen, hat er ihm seine Schlösser, Lande und Leute anbefohlen und ihm aufgetragen, falls er nicht zurückkommt, diese entsprechend Testament und Urkunde Johanns an Markgraf Bernhard I. zu Baden herauszugeben.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 36 P 1 Nr. 3
Q 1 n. 173
E 5146/114
Rheinpf. Urk. 5798
Gf. Sponheim Urk. 1145
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 36 P 1 Baden: Urkunden Sponheim (Münchener Extradition)
Baden: Urkunden Sponheim (Münchener Extradition) >> Urkunden
1421 September 4
16,5 x 22,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Reinhard von Remchingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel fehlt, Reste der angehängten Pressel
Publiziertes Regest: Mötsch, Bd. 3, S. 458, Nr. 4034
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel fehlt, Reste der angehängten Pressel
Publiziertes Regest: Mötsch, Bd. 3, S. 458, Nr. 4034
Remchingen, Reinhard von; Knappe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:15 MESZ
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