Graf Johan zu Sayn, Herr zu Homburg bekennt, von Dechant und Kapitel der Kollegiatskirche St. Cassius zu Bonn im Beisein und durch Vermittlung etlicher Räte des Erzbischofs Hermann zu Köln, welche dieser besonders dazu verordnet gehabt, deren Zehnten in seiner Grafschaft Sayn, wie solcher in einer anderen Verschreibung namentlich beschrieben sei, für jährlich 150 Gulden auf 9 Jahre gepachtet zu haben, stellt auch Bürgen wegen der Bezahlung.
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Graf Johan zu Sayn, Herr zu Homburg bekennt, von Dechant und Kapitel der Kollegiatskirche St. Cassius zu Bonn im Beisein und durch Vermittlung etlicher Räte des Erzbischofs Hermann zu Köln, welche dieser besonders dazu verordnet gehabt, deren Zehnten in seiner Grafschaft Sayn, wie solcher in einer anderen Verschreibung namentlich beschrieben sei, für jährlich 150 Gulden auf 9 Jahre gepachtet zu haben, stellt auch Bürgen wegen der Bezahlung.
340, U 12723
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.3 1521-1530
1526 Juli 6
Pergament, 5 Siegel, deutsch, Original nebst einer beglaubigten und 2 unbeglaubigten Abschriften
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Freitag nach U. L. Frauentag Visitat.
Nebenpersonen: Leyen, Bartholomäus von der, kölnischer Hofmeister; Rembold, Gerhard, saynischer Vogt und Bürger zu Rheinbach; Hermann, Erzbischof zu Köln
Bemerkungen: Bei der Urkunde liegt ein altes Verzeichnis der Zehnten mit Angabe der Orte; Original in Koblenz, alles andere hier
Bemerkungen: Bei der Urkunde liegt ein altes Verzeichnis der Zehnten mit Angabe der Orte; Original in Koblenz, alles andere hier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ