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Revers Philipps Graf zu Solms und Herr zu Münzenberg und weiterer namentlich genannter Personen bezüglich der Belehnung mit dem Zehnten in Okarben und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Wolfgang [Schutzbar gen. Milchling], Abt von Fulda
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Revers Philipps Graf zu Solms und Herr zu Münzenberg und weiterer namentlich genannter Personen bezüglich der Belehnung mit dem Zehnten in Okarben und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Wolfgang [Schutzbar gen. Milchling], Abt von Fulda
Urk. 76, R I b Fulda (Lehenreverse Grafen von Solms)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 18 Familien S >> 18.60 Grafen von Solms
1561 Juli 05
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gebenn ist inn unser stadt Fulda sonnabents nach Petri et Pauli apostolorum den funfftenn iulii ihm funffzehenhundertenn ein unnd sechtzigstenn ihar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Philipp Graf zu Solms und Herr zu Münzenberg (Grave zu Solms herr zu Mintzenberg), Johann Graf von Wied und Herr zu Runkel und Isenburg (Grave zu Wida herr zu Runckel und Isenberg) und Agnes Gräfin zu Solms, geborene von Wied (Wieda), bestätigen für sich und in Vormundschaft für die Kinder des verstorbenen Friedrich Magnus Graf zu Solms die Belehnung mit dem Zehnten in Okarben (Acarben) [Gem. Karben, Wetteraukrs.], dem Patronatsrecht der Kirche in Krutzen (Crutzen) [Wüstung, Gem. und Stadt Frankfurt a. M.], 32 Morgen Wiese in Hausen [Gem. und Stadt Frankfurt a. M.] und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Wolfgang [Schutzbar gen. Milchling], Abt von Fulda. Lehenbrief inseriert. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller mit gemeinschaftlichem Siegel
Revers bietet kein eigenes Datum, sondern verweist auf dasjenige des Inserts.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.