Hans Öhaim, Urteilssprecher des Hofgerichts zu Rottweil, zeigt dem Rottweiler Hofgericht an, dass er Lienhard Kadell zu Ulm in die nützliche Gewäre der Güter des offenen Ächters Graf Wilhelm zu Kirchberg gesetzt habe, nämlich Schloss Kirchberg, Wullenstetten, Illerberg, Sendobüren mit Leuten, Zinsen, Renten, Gülten, Herrlichkeiten, Zwänge, Bännen, Diensten, Häusern, Bett, Bettrat, Hausrat, Vieh, Wein, Korn, Geldschulden, Barschaft, Silbergeschirr, Kleinode, Pferde, Hornvieh und alle anderen Güter liegend und fahrend, Lohn und Eigen, Gesuchtes und Ungesuchtes, Kleines und Grosses, und dass Lienhard alles sechs Wochen drei Tage und länger unwidersprochen besessen habe.