Klage 1. des Johan und Goddert Hardtlandt, 2. der Anna und Gertrud Hardtlandt, Frau Johan Lethmate bzw. Frau Jobst Rost, 3. der Maria zu Wettendorf, Frau Johan Schürman, 4. der Frau Overman im Ksp. Wolbeck, 5. des Bernard Isfording und seiner Geschwister in Dülmen, 6. des Dietrich zu Wettendorff ./. Henrich Bösendorff, später a. dessen Witwe Metta von Detten, die sich mit N. Kock wiederverheiratet, b. dessen Kinder, vertreten durch die Vormünder Ratsherrn Ludolf Burmester und die Freigrafen Johan Kerckering und Johan Melschede. Kläger verlangen Legate aus dem Testament des Bernard Rastrup. Dieser war verheiratet mit Katharina Reidegelt, Witwe Jobst Bosendorff; deren Sohn ist der Beklagte.
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Klage 1. des Johan und Goddert Hardtlandt, 2. der Anna und Gertrud Hardtlandt, Frau Johan Lethmate bzw. Frau Jobst Rost, 3. der Maria zu Wettendorf, Frau Johan Schürman, 4. der Frau Overman im Ksp. Wolbeck, 5. des Bernard Isfording und seiner Geschwister in Dülmen, 6. des Dietrich zu Wettendorff ./. Henrich Bösendorff, später a. dessen Witwe Metta von Detten, die sich mit N. Kock wiederverheiratet, b. dessen Kinder, vertreten durch die Vormünder Ratsherrn Ludolf Burmester und die Freigrafen Johan Kerckering und Johan Melschede. Kläger verlangen Legate aus dem Testament des Bernard Rastrup. Dieser war verheiratet mit Katharina Reidegelt, Witwe Jobst Bosendorff; deren Sohn ist der Beklagte.
B-C Civ, 1850
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1595, 1609) 1616 - 1622
Darin: Anlage 1 (Original): 5. 12. 1595. Heiratsvertrag zwischen Bernard Raistrup, Bürgermeister in Telgte und Amtmann zu Borghorst, und Katharina Reidegelt, Witwe Joist Bösendorpp. Zeugen: Bartold Münsterman, Senior an Martini; Syndikus Lic. Wythfeldt; Kramergildemeister Gordt Specht; Bäckergildemeister Thies Bosendorp; Goldschmied Hinrich Iserman; Arnold Isfodinck senior; Wülnergildemeister Engelbert Deipenbroick; Rotger Stoeve; Bernard thor Mollen. Anlage 2 (Abschrift): 24.11. 1609. a. Godfrid Raestrup, b. Henrich Letmate, Pastor zu Einen und Jobst Brocke in Telgte als Vormünder der Kinder der + Eheleute Bernard zur Müllen, c. Henrich Schlichtebrede in Warendorf wegen seiner mit der + Margarete Rastrup gezeugten Kinder vergleichen sich mit der Witwe Bernard Rastrup. Zeugen und Unterhändler Lic. Johan Block; Lic. Dietrich zum Sande; Lic. Henrich Timmerscheidt; Lic. Melchior Mensing; Freigraf Johan Kerckering; Rotger Stoeve; Fiskal Arnold Vagedes; Herman Kolner. Notar: Henrich Conerding.
Enthält: Erwähnt werden Johan Schulte zu Rastrup; Else Rastrup, Schwester des + Bernard; Johan Scheper; Johan Lemgo; Gerhard Wesseling; Rudolf, Dietrich und Johan Kumpman; die Bürgermeister Werner Pagenstecher u. Henrich Harnischmacher; Stadtdiener Christian Leve und Bonifatius Freie in Warendorf; Johan Hannichman und Bürgermeister Christian von Bonne in Telgte; Notar Boldewin Kerckering.
Enthält: Erwähnt werden Johan Schulte zu Rastrup; Else Rastrup, Schwester des + Bernard; Johan Scheper; Johan Lemgo; Gerhard Wesseling; Rudolf, Dietrich und Johan Kumpman; die Bürgermeister Werner Pagenstecher u. Henrich Harnischmacher; Stadtdiener Christian Leve und Bonifatius Freie in Warendorf; Johan Hannichman und Bürgermeister Christian von Bonne in Telgte; Notar Boldewin Kerckering.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ