Johannes Kellermann, derzeit Schenk des Würzburger Bischofs Lorenz [von Bibra] auf der Festung Marienberg, bekennt: Der Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Konrad [Herloch] hat von der Würzburger Bürgerin Kunigunde Muschler einen jährlichen Zins von 1 Eimer Wein gekauft. Dieser Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Würzburg. Diesen Weinberg hat er nun an sich gebracht. Mit Erlaubnis des Abtes hat er gegen Entrichtung von 14 Gulden die erwähnte Weingült abgelöst. Der Abt hat ihm nun laut seiner hier im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag den Weinberg zu Zinslehen verliehen. Er soll davon dem Kloster jedes Jahr 1 Michaelshuhn oder 6 Würzburger Pfennige entrichten. Der Beliehene verpflichtet sich zur Erfüllung des Leihevertrages. Auf seine Bitte siegelt der bischöfliche Marschall Otto Voit von Salzburg. Der geben ist am montag nach dem sontag Jubilate 1514. Aussteller: Johannes Kellermann. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Johannes Kellermann, derzeit Schenk des Würzburger Bischofs Lorenz [von Bibra] auf der Festung Marienberg, bekennt: Der Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Konrad [Herloch] hat von der Würzburger Bürgerin Kunigunde Muschler einen jährlichen Zins von 1 Eimer Wein gekauft. Dieser Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Würzburg. Diesen Weinberg hat er nun an sich gebracht. Mit Erlaubnis des Abtes hat er gegen Entrichtung von 14 Gulden die erwähnte Weingült abgelöst. Der Abt hat ihm nun laut seiner hier im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag den Weinberg zu Zinslehen verliehen. Er soll davon dem Kloster jedes Jahr 1 Michaelshuhn oder 6 Würzburger Pfennige entrichten. Der Beliehene verpflichtet sich zur Erfüllung des Leihevertrages. Auf seine Bitte siegelt der bischöfliche Marschall Otto Voit von Salzburg. Der geben ist am montag nach dem sontag Jubilate 1514. Aussteller: Johannes Kellermann. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 692
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 57
Registratursignatur/AZ: 161 (18. Jh.); H ii (18. Jh.); anno 1514 / 35 (18. Jh.); 9 (18. Jh.); Co 3 x 29 (18. Jh.); 14 L 3 (18. Jh.); L 3 D 3 N 39 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1514 Mai 8
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Otto Voit; an Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus grünem Wachs, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 489
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 489
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Kellermann, Johannes, Würzburg, Bischof, Schenk auf dem Marienberg
Bibra, Lorenz von, Würzburg, Bischof
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Muschler, Kunigunde, Würzburg, Bürgerin
Rotlebe, Konrad, Würzburg
Apotheker, Philipp, Würzburg
Voit von Salzburg, Otto, Würzburg, Bischof, Marschall
Würzburg, Burg, Marienberg, Schenk
Würzburg, Bischof, Marschall
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Bürger
Würzburg, Anlieger
Würzburg, Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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