Arendt (Arnoldt) v. Raesfeldt quittiert dem Herbord v. Haren auf Hopen und Laer den Empfang von insgesamt 97 1/2 Reichstalern Zinsen von einem Kapital von 170 Reichstalern, das er diesem im Jahre 1590 wegen Rudolf v. Schnetlage vorgestreckt hat, nämlich je 10 Reichstaler für die Jahre 1591-99 und 7 1/2 Reichstaler für die Zeit von Michaelis 1599 bis zum 8. Juli 1600. Original auf Papier Eingehändige Unterschrift und Papiersiegel des Ausstellers Rückseite: Vermerk "Ad discußionem Snetlagenn praesentatum Münster 14. Julii Anno 600"
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Arendt (Arnoldt) v. Raesfeldt quittiert dem Herbord v. Haren auf Hopen und Laer den Empfang von insgesamt 97 1/2 Reichstalern Zinsen von einem Kapital von 170 Reichstalern, das er diesem im Jahre 1590 wegen Rudolf v. Schnetlage vorgestreckt hat, nämlich je 10 Reichstaler für die Jahre 1591-99 und 7 1/2 Reichstaler für die Zeit von Michaelis 1599 bis zum 8. Juli 1600. Original auf Papier Eingehändige Unterschrift und Papiersiegel des Ausstellers Rückseite: Vermerk "Ad discußionem Snetlagenn praesentatum Münster 14. Julii Anno 600"
NLA OS, Rep 3, Nr. 2126
NLA OS, Rep 3 Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden
Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden >> 1 Urkunden
09.07.1600
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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