Hans Preussel zum Marbertshof(1) vermacht letztwillig 1) den Kindern seines Sohnes Hans (seinen "enenckhelein") aus erster Ehe wegen früherer Leistungen (s. u.) nur 80 fl; 2) alles übrige seiner zweiten Hausfrau Catharina, die ihm über 50 Jahre zur Seite stand und ihm einigemale, als er von bösen Leuten nachts in seiner Wohnung überfallen wurde, das Leben rettete, sowie ihrem Sohne Erhard. Frühere Leistungen an seinen Sohn Hans: Bei seiner 2. Heirat zahlte er seinem Sohne Hans, der ausser Lande war, und seinen andern inzwischen verstorbenen Kindern erster Ehe das mütterliche Erbteil mit 15 fl nicht aus, sondern erst, als Hans bei seiner Heimkehr sich das Gut zum Ruedelhof (jetziger Inhaber: Jorg Schlaher) einrichten wollte; ausserdem liess er ihn bei seinem Ahnherrn Lenhard Schuester zu Pollanden 20 fl und bei Lorenz Goppolt zum Dickhenshof 11fl einnehmen. Als Hans sich das Gut zu Brunn, auf dem seine Kinder noch sitzen, kaufte, beredeten ihn + Paulus Pulgel, Richter zu Kastl, Lorenz Krapp zu Brunn, nochmals 9 fl beizusteuern. S: Caspar Euuelstetter, Verwalter, und Christoph Kratzer, Richter des Klosters Kastl. Zeugen: . die Nachbarn und Freunde Endres Durn und Lenhard Simon, des Rats zu Kastl; Hans Weber und Bastian Nübler zu Niesass; die beiden Brüder Lenhard Nübler zu Schweiber; Lenhard Stich zu Etlberg; Lorenz Mauerer zu Alfeld.;

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Staatsarchiv Amberg