Melchior Hochmut von Hoheneck a.N., gef. zu Marbach wegen Urfehdebruchs, weil er etwa um 12 Uhr in der Nacht zu Hoheneck den Wirt mit schlimmen Flüchen und Gotteslästerung zwingen wollte, ihm Wein zu geben, jedoch in Anbetracht seiner Jugend und auf Fürbitten freigelassen gegen das Versprechen, Völlerei und maßloses Trinken (Zutrinken) zu unterlassen und sich des Nachts nicht auf der Gasse sehen zu lassen, schwört U.
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Melchior Hochmut von Hoheneck a.N., gef. zu Marbach wegen Urfehdebruchs, weil er etwa um 12 Uhr in der Nacht zu Hoheneck den Wirt mit schlimmen Flüchen und Gotteslästerung zwingen wollte, ihm Wein zu geben, jedoch in Anbetracht seiner Jugend und auf Fürbitten freigelassen gegen das Versprechen, Völlerei und maßloses Trinken (Zutrinken) zu unterlassen und sich des Nachts nicht auf der Gasse sehen zu lassen, schwört U.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 3011
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 5. Band 5: Amt Leonberg bis Murrhardt >> 5.2 Marbach, Amt >> 5.2.9 Hoheneck
1540 November 4
Urkunden
Siegler: der ehrsame und wohlgelehrte Meister Michel Mörer, B. zu Marbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 Pap. S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 Pap. S.
Hochmut, Melchior
Hoheneck : Ludwigsburg LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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