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Reinboto [von Meilenhart], Bischof von Eichstätt, bekundet
zusammen mit Propst Otto, Dekan Konrad und dem Kapitel der Eichstätter
Kirche, die Vogt...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1251-1300
1282 Januar 10
Ausfertigung, Pergament, zwei mit zweifarbigen Hanfschnüren angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum Eystet anno Domini millesimo CC° LXXX° secundo quarto Idus Ianuarii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinboto [von Meilenhart], Bischof von Eichstätt, bekundet zusammen mit Propst Otto, Dekan Konrad und dem Kapitel der Eichstätter Kirche, die Vogtei über Güter und Leute des Klosters Solnhofen in den an die Burg Mörnsheim angrenzenden Orten Mühlheim [bei Mörnsheim], Bernbuch [Wüstung Bärenbuch, heute Wald bei Rögling], Hagenau (Enternhagenawe) [Hagenau, Lkr. Weißenburg in Bayern], Titting (Titingen superiori et inferiori) [wüst im Wald Oberholz westlich Mörnsheim], welche Graf Friedrich von Truhendingen dem Fuldaer Abt Bertho [von Bimbach], resigniert hat, von diesem zu Lehen erhalten zu haben. Als Entschädigung für diese dem Bischof übertragenen Besitzungen erhält der Graf die Besitzungen, die einst durch seinen Vater von Ulrich von Mittelburg gekauft worden waren, nämlich einen Hof in Möhrenberg, eine Mühle und Fischgründe in Treuchtlingen sowie eine andere Mühle, die (Hoernlinsmuel) genannt wird und über dem Möhrenbach (fluvium Meren) liegt, und deren Einkünfte auf 25 Pfund Haller Pfennige jährlich veranschlagt werden. Von all dem unberührt bleibt das Recht, das den Pfarrkirchen einen jährlichen Zins von vier Pfund Pfeffer von zehn Äckern aus dem Dorf Hochholz einbringt. Ausstellungs- und Handlungsort: Eichstätt. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gozwin, Scholaster
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich, Kantor
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Erlingshofen, Albert Frikko, alle Kanoniker der Kirche von Eichstätt
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Willehard, Propst in Solnhofen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich, ehemaliger Dekan in Herrieden
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Ilsung, Magister Gottfried, Bruder Dietrich in Solnhofen, Bruder Kuno in Wülzburg (Wilzbuoch), Mönche
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Dietrich, Notar des Abtes von Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich und Konrad, Notare des Bischofs von Eichstätt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinboto Bischof von Eichstätt, Bertho Abt von Fulda
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Dioecesis Fuldensis cum annexa sua hierarchia, Nr. 81 [Teildruck]; Regest: Heidingsfelder, Regesten der Bischöfe von Eichstätt, Nr. 936.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.