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Otto ("Ocke") von Röhrenfurt, Dechant zu Rotenburg, setzt seinen Vetter Otto und dessen Bruder Eckehard, die seine rechten Erben sind, in all sein...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1373 Dezember 14
Ausf., Pergament (7,8 x 29,9) mit zwei anhängenden Siegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: des nesten dages sinte Lucien
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otto ("Ocke") von Röhrenfurt, Dechant zu Rotenburg, setzt seinen Vetter Otto und dessen Bruder Eckehard, die seine rechten Erben sind, in all sein Gut und seine Fahrhabe, weil er von ihres Bruders Fritz wegen 67 Mark aufgehoben hat, welches Geld diesem wegen seiner Gefangenschaft zu Frankenberg geworden ist. Ohne Willen Ottos und Eckehards will er kein Seelgerät stiften.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Her Ecke von Rorenfurt verkaufe Brief" "Ecke von Rörenforth dechand zu Rotenberg selzet seinen Erben die von Rörenforth in alle seine Gütter ein. 1373"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers Siegler: Aussteller und Ritter Hermann Hund
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 186
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.