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Streitsache des Johann von Rönne zu Osten gegen seine
Gläubiger als Besitzer seiner distrahierten Güter wegen Einteilung des
Rossdienstes
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Enthält: Gesuch des Johann von Rönne an die Regierung vom 25. April 1665 um Rossdienst-Befreiung von seiner Hofstätte, seinem Kohlhof und dem Wilden Moor in Osten, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Ritterschaftseinnehmer Christoph Pühler vom 12. Mai 1665 wegen Verteilung des Rossdienstes auf die Güter der Gläubiger; Gesuch der Gläubiger vom 29. Juni 1665 um Aufhebung der Rossdienstbefreiung, mit beigefügtem Verzeichnis der Rossdiensteinteilung über die Rönne'schen Güter; weiteres Gesuch Rönnes vom 8. Juni 1667 um Befreiung, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Richter Heinrich Vogt zu Osten wegen Verschonung des Rönne'schen Wohnhofes
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.