Guardian und Konvent der Franziskaner zu Ulm beurkunden bzgl. der Jahrzeitstiftung, die Heinrich Roth von Schreckenstein einst mit 100 Pfd. Heller an ihr Kloster gestiftet hatte, folgendes: Die 100 Pfd. hatte Ulrich Gassold, Bürger zu Ulm, bislang gegen einen jährlichen Zins aus seinem Haus an den Konvent inne und löst diesen nun mit einem anderen Zins ab. Dieser besteht a) aus 35 Schilling und 2 Hühnern, die der Wicker der Schuster aus seinen Wiesmahd an der "Erlosen" gibt b) aus 35 Schilling und 2 Hühnern, die Kunz der Bäcker von Schwaighofen aus seiner dortigen Wiesmahd gibt c) 35 Schiling und 2 Hühnern, die Hirschmann der Weber aus seiner Wiesmahd gibt. Die Mönche werden weiterhin die Jahrzeit für Roth am St. Matthäustag halten, bei einem Versäumnis fällt der Zins im jeweiligen Jahr an das Ulmer Spital.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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