Korrespondenz über die tecklenburgischen Güter: Berstenhorst, Cappeln, Werdum und Westerkappeln
Vollständigen Titel anzeigen
Haus Füchtel, I G 2
V 020 Sammlung von Elmendorff - Akten
Sammlung von Elmendorff - Akten >> 5. Gutsverwaltung
1597-1766
Enthaeltvermerke: Enthält: Anweisung der königlich-preußischen Regierung Tecklenburg unter König Friedrich I. an den Landsassen der dortigen Grafschaft, Maximilian Ferdinand Anton von der Horst zu Cappeln, zur Klärung der Abgabenbestimmung des Guts Berstenhorst, das von Lüningk innehat, 16.12.1709; Korrespondenz zwischen dem kurkölnischen Generalmajor und geheimen Staats- und Kriegsrat, Freiherr von der Horst, und dem Kriegs- und Domänenkammer-Fiskal bezüglich der Güter Berstenhorst und Verdun, o. D.; Anweisung König Friedrich Wilhelms I. von Preußen bezüglich der Steuerbarkeit der Güter Berstenhorst und Werdum in der Sache zwischen dem Domänenkammer-Fiskal Federking gegen Freiherr von der Horst, kurkölnischen General, 22.02.1737; Urteilspruch König Friedrich Wilhelms I. von Preußen vom 16. Oktober 1736 wegen der Steuerbarkeit der Güter Berstenhorst und Werdum in der Streitsache zwischen General von der Horst und dem Kriegs- und Domänenkammerfiskus Minden, 28.11.1736; Abschrift eines Notariatsinstruments von Herbert Anton Drostes, Notar, abgeschrieben von Gerhard Weittbusch, grafschaftlicher Richter von Tecklenburg, bezüglich einer Verkaufsbestätigung Dr. iur. Arnold Hausbrands, Richter und Gograf der Grafschaft Tecklenburg, über mehrere Güter in Westerkappeln seitens Gildjurgen zu Cappeln von Berlekamp zu Osterbeck und seiner Ehefrau Anna an Gerhard zur Loe, Vogt von Westerkappeln, und seine Ehefrau Ilse von Rechtenfeld (?) (genannte Personen: Enneke und Katharina, Schwestern der beiden Ehefrauen, Jaspar Eigge oder Ragedorn (?)), 04.09.1624; Verkaufsbestätigung Dr. iur Arnold Hausbrands, grafschaftlicher Richter und Gograf des Grafen Mauritz zu Bentheim-Tecklenburg, bezüglich der Güter Cappeln und Berstenhorst seitens Eitel Heinrich Lüningk von Schaffhausen und seiner Ehefrau Anna Margaretha von Offenberg an seinen Vettern, Dietrich Heinrich Lüningk von Westerkappeln, als Erbgesasse anstelle seines verstorbenen Vaters Bernd Lüningk (Zeugen: Johann Sardans zum Hochszhoff, Hofmeister des Grafen Tecklenburg, Konrad Meyer zur Vehse (?), Johann Bitenteuffel und Adolph Rumps, beide Notare), 30.11.1648; Lehenbrief von Graf Mauritz von Bentheim-Tecklenburg an Dietrich Heinrich Lüningk zu Westerkappeln über die Lehensvergabe des Hauses und der Bergmannsstätte, genannt Cappeln binnen Westerkappeln, inklusive des Hauses Berstenhorst, gelegen im Kirchspiel Lotte, 18.05.1654; Reskript über des Grafen Simon zur Lippe an Johann von Münster zu Vortlage und Bernhard von Lüningk zu Berstenhorst wegen der geforderten Schadlos-Verschreibung, 12.10.1597 (?); Bestätigung Dr. iur. Arnold Hausbrands, grafschaftlicher Landrichter und Gograf des Grafen Mauritz zu Bentheim-Tecklenburg, bezüglich des Verkaufs des Guts Berstenhorst und des Hauses Cappeln seitens Eitel Heinrich Lüningk zu Schaffhausen und seiner Ehefrau Anna Margaretha von Offenberg an seinen Vetter Dietrich Heinrich Lüningk zu Cappeln, als Erbgesasse anstelle seines verstorbenen Vaters Berendt Lüningk zur Berstenhorst, 30.11.1648; Abschriften bezüglich des Hauses Cappeln und des Guts Berstenhorst (genannte Personen: Dietrich Heinrich Lüningk, Droste zu Tecklenburg, Bernd Lüninck, Eitel Johann von Plattenburg, Coodt (?) Grothaus, Eitel Heinrich von Lüninck zu Schaffhausen, Dietrich Heinrich Lüningk zu Cappeln, Claus Heinrich Lüningk zu Langelage), 30.06.1582-17.04.1643; Urteil gegen den Freiherrn von der Horst, General, bezüglich der Steuerbarkeit der Güter Berstenhorst und Werdum, 17.02.1737; Abschrift eines Notariatsinstrument Heribert Anton Drostes von Graf Mauritz zu Bentheim-Tecklenburg bezüglich einer Patengabe in Höhe von jährlich einer Mark Geld aus einem Gut in Cappeln seitens Gerhard Hartwich Thorlohe an seine Tochter Elisabeth Mauritin, so wie es sein verstorbener Vater (Torlohe) laut Kaufbrief festgelegt hatte, 13.01.1648; Notariatsinstrument von Heribert Anton Drostes bezüglich der Abgaben und Schulden für ein Haus, Garten und Fischteich in Westerkappeln in der Grafschaft Tecklenburg zwischen Ernst Wilhelm von Bothmer, Kurfürst von Braunschweig und lünebürgischer Major sowie Landcommissarius, seiner Ehefrau Margaretha Juliana von Meyern und ihren Erben Christoph von Wehelau und seiner Ehefrau Maria Elisabeth von Hecklau, 28.09.1706; Auszug aus den tecklenburgischen Lehensbriefen zur Klärung der Bezeichnung des Hauses Berstenhorst, das ein Erblehen der von Lüningk ist und derzeit die Freiherren von der Horst innehaben, 13.04.1714; Reskript der königlich preußischen Kriegs- und Domänenkammer Minden unter König Friedrich Wilhelm I. von Preußen an den Generalmajor von Horst, Erbherr zu Cappeln, wegen eines Guts in Werdum, 28.12.1736; Abschrift eines Befehls des Königs von Preußen an von der Horst zu Werdum und Berstenhorst zur Klärung der Besitzverhältnisse einiger Güter in der Grafschaft Tecklenburg, 09.10.1728; Anweisung des Königs von Preußen an von der Horst zu Werdum und Berstenhorst zur Klärung der Besitzverhältnisse einiger Güter in der Grafschaft Tecklenburg, 09.10.1728; Bestätigung seitens König Friedrich Wilhelm I. von Preußen an Freiherrn Maximilian Ferdinand Anton von der Horst und seiner Ehefrau Anna Sophia Wilhelmine von Lüningk bezüglich der Belehnung eines Hauses, genannt Cappeln, binnen Westerkappeln, an Johann Cruede, 13.04.1714; Lehenbrief von Johann Adolf, Graf von Bentheim-Tecklenburg, an Bernhard Kaspar Heinrich Lüningk zu Cappeln und Berstenhorst, tecklenburgischer Drost und Erbgesasse, wegen eines Hauses, genannt Cappeln, im Kirchspiel Westerkappeln, 16.05.1681; Abschrift des Befehls des Stabdirektors Federking an General von der Horst in der strittigen Sache zu tun, was die Pflicht erfordert, 28.09.1737; Beamten-Schreiben an General von der Horst, 29.08.1737; Korrespondenz zwischen Freiherr von der Horst, kurkölnischer General, und dem Kriegs- und Domänenkammerfiskal zu Minden, 13.01.1648-05.1737; Korrespondenz zwischen Freiherr von der Horst, kurkölnischer General, und der Kriegs- und Domänenkammer Minden bezüglich der Freiheit des Hauses Berstenhorst und Werdum, 03.04.1728; Abschrift des Befehls des Königs von Preußen an Frederking, Direktor und Kammerfiskal, zur Veranlassung einer Abschrift des von Freiherr von der Horst vorgestellten Inhalten, 03.06.1737; Lehenbrief bezüglich des Hofs Berstenhorst im Kirchspiel Lotte von Gräfin Anna zu Bentheim-Tecklenburg im Namen von Graf Arnd dem Jungen zu Bentheim-Tecklenburg an Heinrich Lüninck, 05.05.1563; Verschiedene Dekrete für den Zeitraum vom 22.02.1737-16.04.1737 in der Streitsache zwischen dem König von Preußen und dem Freiherrn von der Horst, kurkölnischer General-Leutnant, der durch einen Anwalt vertreten wird, 25.05.1737; Abschrift des Berichts des Anwalts von General-Lieutnant von der Horst zu Cappeln an den Kammerfiskal Frederking, 20.06.1737-22.06.1737; Dekret des Königs von Preußen bezüglich der Prozesskosten im Streit der Kriegs- und Dömanenkammer und dem Kammerfiskal zu Minden gegen Freiherr von der Horst, General-Leutnant, 28.07.1737; Abschrift einer Anweisung des Direktors und Kammerfiskals Frederking wonach der kurkölnische Freiherr von der Horst, General-Leutnant, am 22. Juni erneut erscheinen soll, 22.03.1737; Anweisung die Vorstellung des Freiherrn von der Horst, kurkölnischer General, vom 11. Mai schriftlich festzuhalten und als Beweis zuzulassen, 16.04.1737; Korrespondenz über die Abgaben des Hauses und Hofs Berstenhorst, gelegen im Kirchspiel Westerkappeln, zur Vervollständigung des Kornregisters zwischen Graf Mauritz zu Bentheim-Tecklenburg und dem verstorbenen Dietrich Heinrich Lüningk zu Cappeln und seiner Witwe Katharina Agnes Manning, 20.12.1662; Lehensrevers König Friedrichs I. von Preußen bezüglicher der Häuser Cappeln im Kirchspiel Westerkappeln und Berstenhorst im Kirchspiel Lotte, die Maximilian Ferdinand Anton Freiherr von der Horst und seine Ehefrau Anna Sophia Wilhelmina Bentheim innehaben und vor ihnen ihr Vater Bernhard Kaspar Heinrich Lüningk besaß, 18.05.1709; Erinnerung an die Begleichung einer Rechnung von A. Krummacher an General-Leutnant von der Horst bezüglich zweier Abschriften aus der Hand des Kammersekretärs Aulemann, Berlinische und Mindische Kanzlei, verschiedener Urteilsbriefe im Zeitraum vom 15.12.1736-09.02.1736 bezüglich der Güter Berstenhorst und Werdum, 22.02.1737; Korrespondenz zu den Häusern Berstenhorst und Werdum in der Grafschaft Tecklenburg, die General-Major, Freiherr von der Horst innehat, o. D.; Erklärung der Kriegs- und Domänenkammer und des Kammerfiskals Müller die Klage gegen den Freiherrn von der Horst, wie von König Friedrich I. von Preußen angeraten, für rechtswirksam zu erklären, 31.10.1755; Urteil von König Friedrich I. von Preußen in Sachen der Kriegs- und Domänenkammer und dem Fiskal Frederking wonach Freiherr von der Horst, kurkölnischer General, die Steuer für die Güter Berstenhorst und Werdum schuldig sei, 27.02.1737; Supplik des Kammerfiskal Müller an den Freiherrn von der Horst, o. D.; Korrespondenz zwischen dem Freiherrn [von der Horst] und dem Leutnant von Warendorf über die Notwendigkeit der Beschäftigung eines Anwalts in Minden bezüglich der Vorstellung eines Konzepts vor der mindischen Kammer, 10.12.1754; Befehl des Königs von Preußen in der Sache des Kriegs- und Domänenkammerfiskal an Freiherr von der Horst, General, bezüglich der Güter Berstenhorst und Werdum inklusive Abschrift, 24.02.1719-14.02.1729; Befehl der Kriegs- und Domänenkammer Minden an von Horst wegen der Freiheit der Güter Berstenhorst und Werdum; verfasst von Hildebrand Schroeder-Strucker, 07.05.1766; Aufforderung im Namen des Königs von Preußen an von der Horst wegen der Freiheit der Güter Werdum und Berstenhorst in der Grafschaft Tecklenburg vorzusprechen, 09.10.1728.
Sachakte
Zgg. 20/71.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.1. Nachlässe und Sammlungen von einzelnen Personen (Tektonik)
- Sammlung von Elmendorff (Tektonik)
- Sammlung von Elmendorff / Akten (Bestand)
- 5. Gutsverwaltung (Gliederung)