Adelheid, Witwe Conrad Köstlins von Tailfingen, und ihr Sohn Lanz Köstlin geben mit Einwilligung Frick Köstlins zu Tailfingen dem Kloster Margrethausen 10 Schilling Heller jährliches und ewiges Geld aus einer Wiese und einem Acker zu Tailfingen für 9 Pfund Heller zu kaufen.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 476 U 95
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 476 Margrethausen, Franziskanerinnenkloster
Margrethausen, Franziskanerinnenkloster >> Urkunden >> 6. Rechte und Gerechtigkeiten des Klosters >> 6.10 Tailfingen
1386 August 21 (Zinstag nach unser frowen tag in der vasten)
12,5 x 24,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Aussteller: Adelheid, Witwe Conrad Köstlins von Tailfingen, und ihr Sohn Lanz Köstlin
Siegler: Konrad von Emmingen, Kirchherr und Dekan zu Ebingen; Ruf Krapf zu Tailfingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Siegler: Konrad von Emmingen, Kirchherr und Dekan zu Ebingen; Ruf Krapf zu Tailfingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Köstlin, Adelheid; um 1386
Köstlin, Frick; um 1386
Köstlin, Lanz; um 1386
Tailfingen : Albstadt BL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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