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Bote von Eberstein bekundet, dass er von Heinrich [von
Kranlucken], Abt von Fulda und dem Konvent von Fulda, eine im Folgenden
inserierte Urkunde ...
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1351-1360
1359 Januar 24
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... nach Cristi geburt in iare und an tage als vorstet geschrieben
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bote von Eberstein bekundet, dass er von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda und dem Konvent von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde über verschiedene Anteile an Einkünften erhalten hat. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1359 Januar 24: Abt Heinrich von Fulda, bekennt, dass er mit Zustimmung des Dekans Dietrich und des Konvents von Fulda dem Knappen Bote von Eberstein und seinen Erben jährliche Einkünfte in Höhe von insgesamt 25 Pfund Heller Fuldaer Währung für 300 Pfund Fuldaer Währung verkauft hat: zwölfeinhalb Pfund Heller aus der Bede der Stadt Fulda, jeweils fünf Pfund Heller und sechs Schilling an Walpurgis [Mai 1] und an Michaelis [September 29] und zwölfeinhalb Pfund Heller aus dem Hof vor der Burg Neuhof und aus zwei Hufen aus dem Dorf (Reymbrechtes) [Remerz oder Reimbrechts?], bearbeitet von Bold (Uszheuewer) [?] bzw. Friedrich (Fritz) Slyngolff und eineinhalb Hufen aus dem Dorf Schweben, wobei die ganze Hufe Pauler und die halbe Hufe ... Rueße bearbeitet. Das Gericht, die Abtsherberge, die Viehbede und den Eisenberg (Jsenberg) bei Schweben behält sich der Abt vor. Der Wiederkauf durch den Abt ist jederzeit nach vorheriger vierteljährlicher Ankündigung möglich. Bote oder sein Erbe kann nach vorheriger vierteljährlicher Ankündigung den Rückkauf verlangen. Erhalten sie die Kaufsumme nicht vom Abt, kann Bote an einen anderen Lehnsmann des Klosters verkaufen. Dieser Käufer schließt mit dem Abt einen neuen Vertrag. Die Ablösung erfolgt in Fulda in verschiedener Münze nach Fuldaer Währung. Die Geldempfänger genießen freies Geleit wahlweise bis Münnerstadt oder Neustadt [an der Aisch] in Franken. [Im Jahr des] Wiederkaufs bleibt das Getreide der Höfe zu seinem Viertel bei Bote; das Stroh bleibt bei den Höfen. Siegelankündigung des Abtes und von Dekan und Konvent von Fulda. (Nach Cristi geburt drytzenhundert iar in dem neun und funfftzigisten iare an sint Pauls abind als er bekart wart). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bote von Eberstein
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 103v-104r
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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