Lehenbrief des Bischofs Johann Philipp zu Würzburg für den Fürsten Ferdinand zu Schwarzenberg über die ihm als würzburgisches Mannlehen verliehene centbare oder fraischliche hohe Obrigkeit und Mitoberdorfsherrlichkeit in den beiden Dörfern Herbolzheim und Krautostheim sowie über die Mitjagensgerechtigkeit auf den beiden zugehörigen Markungen.
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Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 2699
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv >> B.7. Centobrigkeit und Centfälle >> B.7.2. Belehnung mit dem Gerichtsbann über Marktbreit, Herbolzheim und Krautostheim (Seinsh. Arch. Lade 113-116)
1700 Januar 28
Ausfertigung.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. VII.116
Greiffenclau, Johann Philipp von, Bischof von Würzburg (1699-1719)
Schwarzenberg, Ferdinand Wilhelm Eusebius Graf/Fürst zu (geb. 1652, gest. 1703)
Herbolzheim (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Krautostheim (Gde. Sugenheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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- B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv (Gliederung)
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- B.7.2. Belehnung mit dem Gerichtsbann über Marktbreit, Herbolzheim und Krautostheim (Seinsh. Arch. Lade 113-116) (Gliederung)