Dienststrafverfahren gegen Lehr - Bd. 1
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4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit, 4-27-3-34.0000
4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
1933-1934
Enthält u. a.: Schreiben des kommiss. Oberbürgermeisters Wagenführ (15.04.1933), Anlage: Beschluß des Regierungspräsidenten Düsseldorf betr. Einleitung eines Dienststrafverfahrens gegen Oberbürgermeister Lehr sowie Anordnung der vorläufigen Dienstenthebung (14.04.1933); Schreiben von Oberbürgermeister Wagenführ (05.11.1934), Anlage: Beschluß der Dienststrafkammer bei der Regierung Düsseldorf betr. Bestellung des Landrats a. D. Kogge zum Untersuchungsführer (26.10.1934); Untersuchungsführer Kogge an den Bankbevollmächtigten Pape, Düsseldorf, betr. Gutachten zum Privatkonto Lehr beim Bankhaus Engels / Trinkaus (02.11.1934) [8 Bl.]; Schriftwechsel von Kogge u. a. mit Verwaltungsdezernent Windgassen zum Dispositionsfonds von Oberbürgermeister Lehr (November 1934); Schriftwechsel Robert Lehrs mit seinem Verteidiger Oswald Freisler betr. RWE-Aktiengeschäft und Verfügung über Dispositionsfonds (November 1934); Lehr an Untersuchungsführer Kogge, Unterrichtung über den bereits vorliegenden Verfahrensstoff (18.11.1934) [10 Bl.]; Gutachten Pape betr. das persönliche Konto Dr. Lehrs beim Bankhaus Engels / Trinkaus (12.11.1934) [19 Bl.] und Erwiderung Lehrs auf das Gutachten (23.11.1934) [13 Bl.]; Lehr an Landrat Kogge zu seinen Konten bei der Städt. Sparkasse (21.11.1934) sowie zu seinem Vermögensbestand beim Bankhaus Engels / Trinkaus (23.11.1934); Abschrift: Gutachten von Robert Pferdmenges zum privaten Effektengeschäft mit dem Bankhaus Engels / Trinkaus (02.07.1934) [6 Bl.]; Zeugenaussagen u. a. von Bankier Engels, Beigeordneten i. R. Herbert Haas, Rechnungsdirektor i. R. Max Minow, Bankbevollmächtigten Alfred Pape betr. die persönlichen Spekulationsgeschäfte Dr. Lehrs, Vermögenslage und -verluste 1923-1933, RWE-Geschäft, Mitnahmen durch das Bankhaus Engels / Trinkaus (o. D., [26.-29.11.1934]) [65 Bl.]; Gutachten Pape über die Konten von Oberbürgermeister Lehr bei der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, Düsseldorf (23. / 26.11.1934) [8 Bl.]; Vernehmungsprotokolle betr. die Vermögenslage des Angeklagten und das RWE-Geschäft (26. / 30.11.1934) [18 Bl.].
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik)
- *4 Nachlässe, Deposita, Fremdarchive (Tektonik)
- Lehr, Dr. Dr. Robert (20.8.1883 Celle - 13.10.1956 Düsseldorf) Oberbürgermeister von Düsseldorf (1924-1933) Bundesinnenminister (1950-1953) (Tektonik)
- Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit (Bestand)