Konrad von Treysa fertigt auf Veranlassung Ottos [von Wolfstrigel], Propst von Neuenberg, deutsche Übersetzungen zweier Urkunden an
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Urk. 77, 984
Urk. 77, R II Fulda, Propstei Neuenberg
Urk. 77 Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II]
Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Propstei Neuenberg
1415 September 19
Original, Pergament, Dt., Notariatszeichen, Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1415 an donnerstage vor Mauricii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Treysa (Treise), Offizial Dietrichs von Gisenbach, Archidiakon von Würzburg und Pfarrer von Fulda, fertigt auf Veranlassung Ottos [von Wolfstrigel], Propst von Neuenberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda], deutsche Übersetzungen zweier Urkunden von (1133 März 15 [Sept. 15]) und 1253 [Neuenberg 1253] an. Urkunde von (1133 März 15 [Sept. 15]): Kaiser Lothar III. bestätigt Bertho [von Schlitz] als Abt von Fulda und bestimmt, dass das Eigentum der Propsteien, das zum Unterhalt der Mönche dient, nicht mehr zu Lehen ausgegeben werden soll. [Originaldatierung fehlt]. Urkunde von 1253 (1253 ind. X): Propst Konrad, Meisterin Dudecha, Priorin Luckart und der Konvent von Konradsdorf (Conradsdorf) [Gem. Ortenberg, Wetteraukrs.] verkaufen Ortwin [von Schick], Propst von Neuenberg, Güter in Ulmbach [Stadtteil der Gem. Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Krs.]. Zeugen: Priester Lipsonus; Richard, Mönch von Konradsdorf (Conradsdorf); Heinrich Stella; Christian, Priester von Fulda; Ritter Winter von Steinau (Steina).
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Treysa (Treise), Offizial Dietrichs von Gisenbach, Archidiakon von Würzburg und Pfarrer von Fulda, fertigt auf Veranlassung Ottos [von Wolfstrigel], Propst von Neuenberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda], deutsche Übersetzungen zweier Urkunden von (1133 März 15 [Sept. 15]) und 1253 [Neuenberg 1253] an. Urkunde von (1133 März 15 [Sept. 15]): Kaiser Lothar III. bestätigt Bertho [von Schlitz] als Abt von Fulda und bestimmt, dass das Eigentum der Propsteien, das zum Unterhalt der Mönche dient, nicht mehr zu Lehen ausgegeben werden soll. [Originaldatierung fehlt]. Urkunde von 1253 (1253 ind. X): Propst Konrad, Meisterin Dudecha, Priorin Luckart und der Konvent von Konradsdorf (Conradsdorf) [Gem. Ortenberg, Wetteraukrs.] verkaufen Ortwin [von Schick], Propst von Neuenberg, Güter in Ulmbach [Stadtteil der Gem. Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Krs.]. Zeugen: Priester Lipsonus; Richard, Mönch von Konradsdorf (Conradsdorf); Heinrich Stella; Christian, Priester von Fulda; Ritter Winter von Steinau (Steina).
Vgl. zum Kloster Neuenberg/Andreasberg (Fulda) Germania Benedictina Bd. VII, S. 465-479.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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Namensnennung 4.0 International