Hartung zu Dietersdorf Urkunden (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Hartung zu Dietersdorf Urkunden
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 1. Adelsarchive
1534-1909
Vorwort: Die Familie von Hartung war seit 1625 Besitzer der Hofmark Dietersdorf (Stadt Windischeschenbach, Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab), bei der es sich um ein leuchtenbergisches Lehen handelte. Zu ihr gehörte neben Dietersdorf auch das Zubaugut Iglhof. Von 1820 bis 1848 existierte hier ein Patrimonialgericht II. Klasse. Im Jahr 1909 verkaufte Clemens Ludwig von Hartung das Schloss. Im Jahr 2015 überließ ein privater Schenker auf Vermittlung der Stadt Windischeschenbach und des zuständigen Kreisarchivpflegers dem Staatsarchiv Amberg eine Metallkassette mit Unterlagen des Familienarchivs Hartung. Aus lagerungstechnischen Gründen erfolgte eine Aufteilung auf den vorliegenden Bestand sowie den Bestand Hartung zu Dietersdorf Amtsbücher und Akten. Der Bestand besteht aus 17 Urkunden aus der Zeit von 1534 bis 1909. Die Verzeichnung erfolgte im August 2016 durch Dr. Daniel Burger. Verwiesen sei auch auf den Bestand Hofmark/Patrimonialgericht Dietersdorf, der Unterlagen aus der Zeit von 1820 bis 1850 enthält, sowie Briefprotokolle Neustadt a.d.Waldnaab 451-455. Amberg, Mai 2018 Dr. Till Strobel
Hartung zu Dietersdorf Urkunden
17
Bestand
Urkunden
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ