Staatshochbauamt Goslar (Bestand)
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NLA WO, 6 D Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.4 Hochbau
1914-2002
Enthält: u.a. Kaiserpfalz Goslar; Domänenangelegenheiten; jüdische Friedhöfe in Seesen u. Bad Gandersheim
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Hochbau" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g782 ).
Das Staatshochbauamt Goslar als ehemaliges braunschweigisches Bauamt war nach der Gründung des Landes Niedersachsen 1946 für die Betreuung der baulichen Anlagen und Bearbeitung der Baumaßnahmen des Landes im Landkreis Goslar zuständig. Aufsichtsführende Behörde war zunächst wie vor 1945 der Verwaltungspräsident in Braunschweig und von 1978-1989 die Bezirksregierung Braunschweig.
Hinsichtlich des sachlichen und räumlichen Zuständigkeitsbereichs des Staatshochbauamts Goslar ergaben sich im Laufe der Zeit folgende Veränderungen:
Geschichte des Bestandsbildners: - 1951 Übernahme der Betreuung der im Amtsbezirk gelegenen zivilen Bundesliegenschaften und Liegenschaften der Landessteuerverwaltung;
- 1970 Übernahme der Aufgaben des aufgelösten Staatshochbauamts Gandersheim auf dem Gebiet des Landkreises Gandersheim.
Im Zuge der kommunalen Gebietsreform wurde der Landkreis Gandersheim zum 1. August 1977 aufgelöst und die Gemeinden auf die Landkreise Osterode am Harz und Goslar aufgeteilt (Nds. GVBl. 1977, S. 233). Das Staatshochbauamt Goslar war seitdem für den neuen Landkreis Goslar mit Ausnahme des Altkreises Zellerfeld zuständig, der weiterhin vom Staatshochbauamt Clausthal-Zellerfeld betreut wurde. Zum 1. November 1989 wurden die Staatshochbauämter Goslar und Osterode an das Staatshochbauamt Clausthal-Zellerfeld angegliedert und letzteres in Staatshochbauamt Harz umbenannt (Nds. MBl. 32/1989, S. 996). Der Sitz der Behörde blieb in Clausthal-Zellerfeld, zwei Außenstellen wurden in Goslar (ab 15. Mai 2001 Sitz einer Arbeitsgruppe) und Osterode am Harz (bis 2001) eingerichtet.
Stand: Oktober 2015
Bestandsgeschichte: Die älteren Zugänge bis einschließlich Zg. 38/200 verzeichnete Archivdirektor Dr. Schwarz. Der Zg. 76/2000 wurde von Dr. Silke Wagener-Fimpel verzeichnet, die auch das Findbuch erstellte.
Stand: November 2006
Bearbeiter: Dr. Silke Wagener-Fimpel (2006)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Hochbau" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g782 ).
Das Staatshochbauamt Goslar als ehemaliges braunschweigisches Bauamt war nach der Gründung des Landes Niedersachsen 1946 für die Betreuung der baulichen Anlagen und Bearbeitung der Baumaßnahmen des Landes im Landkreis Goslar zuständig. Aufsichtsführende Behörde war zunächst wie vor 1945 der Verwaltungspräsident in Braunschweig und von 1978-1989 die Bezirksregierung Braunschweig.
Hinsichtlich des sachlichen und räumlichen Zuständigkeitsbereichs des Staatshochbauamts Goslar ergaben sich im Laufe der Zeit folgende Veränderungen:
Geschichte des Bestandsbildners: - 1951 Übernahme der Betreuung der im Amtsbezirk gelegenen zivilen Bundesliegenschaften und Liegenschaften der Landessteuerverwaltung;
- 1970 Übernahme der Aufgaben des aufgelösten Staatshochbauamts Gandersheim auf dem Gebiet des Landkreises Gandersheim.
Im Zuge der kommunalen Gebietsreform wurde der Landkreis Gandersheim zum 1. August 1977 aufgelöst und die Gemeinden auf die Landkreise Osterode am Harz und Goslar aufgeteilt (Nds. GVBl. 1977, S. 233). Das Staatshochbauamt Goslar war seitdem für den neuen Landkreis Goslar mit Ausnahme des Altkreises Zellerfeld zuständig, der weiterhin vom Staatshochbauamt Clausthal-Zellerfeld betreut wurde. Zum 1. November 1989 wurden die Staatshochbauämter Goslar und Osterode an das Staatshochbauamt Clausthal-Zellerfeld angegliedert und letzteres in Staatshochbauamt Harz umbenannt (Nds. MBl. 32/1989, S. 996). Der Sitz der Behörde blieb in Clausthal-Zellerfeld, zwei Außenstellen wurden in Goslar (ab 15. Mai 2001 Sitz einer Arbeitsgruppe) und Osterode am Harz (bis 2001) eingerichtet.
Stand: Oktober 2015
Bestandsgeschichte: Die älteren Zugänge bis einschließlich Zg. 38/200 verzeichnete Archivdirektor Dr. Schwarz. Der Zg. 76/2000 wurde von Dr. Silke Wagener-Fimpel verzeichnet, die auch das Findbuch erstellte.
Stand: November 2006
Bearbeiter: Dr. Silke Wagener-Fimpel (2006)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
1,4
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST