Friedrich ("Fridreich"), Bischof zu Bamberg, bestätigt mit Zustimmung Hermanns von Tann ("an eines techantz stat"), Ulrichs von Thüngfeld ("Tunvelt"), Schulmeister, Hadbrands von Heideck, Kantor, und des Domkapitels den Verkauf der als bischöfliches Lehen vergebenen Vogtei und einer Hufe genannt "Tolersdorf" zu Wunkendorf durch Otto Stübch, Ritter, an das Kloster Michelsberg zu Bamberg und die dafür ersatzweise Übertragung eines Hofes zu Ebermannstadt genannt "der Langhof" des Otto Stübch an den Bischof. - S 1 = A, S 2 = Domkapitel
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Friedrich ("Fridreich"), Bischof zu Bamberg, bestätigt mit Zustimmung Hermanns von Tann ("an eines techantz stat"), Ulrichs von Thüngfeld ("Tunvelt"), Schulmeister, Hadbrands von Heideck, Kantor, und des Domkapitels den Verkauf der als bischöfliches Lehen vergebenen Vogtei und einer Hufe genannt "Tolersdorf" zu Wunkendorf durch Otto Stübch, Ritter, an das Kloster Michelsberg zu Bamberg und die dafür ersatzweise Übertragung eines Hofes zu Ebermannstadt genannt "der Langhof" des Otto Stübch an den Bischof. - S 1 = A, S 2 = Domkapitel
Kloster Michelsberg, Urkunden 424
Kloster Michelsberg, Urkunden
Kloster Michelsberg, Urkunden >> Aktenplan Archiv >> Archivbestände >> Urkunden
1364 VI 11
18,5 x 28
Ausfertigung, dt., Pergament, 2 Siegel anhängend (S 1 beschädigt, S 2 fehlt)
Urkunden
deutsch
Bamberg, Bischof Friedrich II. von Truhendingen
Wunkendorf (Gde. Modschiedel, Lk Lichtenfels)
Wunkendorf (Gde. Modschiedel, Lk Lichtenfels), vogteiliche Obrigkeit
Tann, Herman von (Domvizedekan)
Thüngfeld, Ulrich von (Domschulmeister Bamberg)
Heideck, Hadebrand von (Domkantor Bamberg)
Stübch, Otto (Ritter)
Bamberg, Kloster Michelsberg
Breitenbach (Stadt und Lk Ebermannstadt)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:33 MESZ
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