Supplicationis Auseinandersetzung um Pachteinnahmen
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 1964
Wismar L 87 (W L 3 n. 87)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 10. 1. Kläger J
02.09.1748-04.09.1748
Kläger: (2) Provisor der St. Jacobshebung zu Wismar
Beklagter: Hans Kahl, ehemaliger Provisor der Hebung und Carl Daniel Zickermann, ehemaliger Verwalter des Hofes Warkstorf
Fallbeschreibung: Kl. hat auf Veranlassung des Tribunals die Rechnungen der Hebungen geprüft und herausgefunden, daß 100 Mk. Pachteinnahmen vom Hof Warkstorf fehlen. Kahl hat den Eingang von 150 Mk. von Zickermann bestätigt, aber nur 50 Mk. an die Hebung ausgezahlt. Kl. bittet Tribunal um Klärung. Dieses teilt den Sachverhalt am 03.09.1748 den Gebrüdern Behncke als Kreditoren Zickermanns mit.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1748
Beklagter: Hans Kahl, ehemaliger Provisor der Hebung und Carl Daniel Zickermann, ehemaliger Verwalter des Hofes Warkstorf
Fallbeschreibung: Kl. hat auf Veranlassung des Tribunals die Rechnungen der Hebungen geprüft und herausgefunden, daß 100 Mk. Pachteinnahmen vom Hof Warkstorf fehlen. Kahl hat den Eingang von 150 Mk. von Zickermann bestätigt, aber nur 50 Mk. an die Hebung ausgezahlt. Kl. bittet Tribunal um Klärung. Dieses teilt den Sachverhalt am 03.09.1748 den Gebrüdern Behncke als Kreditoren Zickermanns mit.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1748
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ