Berthold von Redwitz zu Redwitz gibt Martin, Abt des Klosters Michelsberg zu Bamberg, über folgenden, in der Urkunde inserierten Lehenbrief, Revers; darin belehnt ihn der genannte Abt mit dem halben Teil an den folgenden Lehenstücken, die von Ursula von Absberg an Eva von Redwitz, verstorbene Ehefrau des Berthold von Redwitz, gekommen sind, und zum anderen Teil über Anna von Seckendorff an Florian von Seckendorff vererbt wurden; die Lehenstücke wurden zuvor gemeinsam vergeben, nun aber getrennt: das Dorf Buch bei Gremsdorf mit samt der dortigen Behausung, ausgenommen den Klosterhof und den Zehnt dort. Weiter verleiht das Kloster zu Zinslehen achthalb Tagwerk Wiese, einen Acker in Gremsdorfer Markung, alles zum halben Teil. - S = A
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Berthold von Redwitz zu Redwitz gibt Martin, Abt des Klosters Michelsberg zu Bamberg, über folgenden, in der Urkunde inserierten Lehenbrief, Revers; darin belehnt ihn der genannte Abt mit dem halben Teil an den folgenden Lehenstücken, die von Ursula von Absberg an Eva von Redwitz, verstorbene Ehefrau des Berthold von Redwitz, gekommen sind, und zum anderen Teil über Anna von Seckendorff an Florian von Seckendorff vererbt wurden; die Lehenstücke wurden zuvor gemeinsam vergeben, nun aber getrennt: das Dorf Buch bei Gremsdorf mit samt der dortigen Behausung, ausgenommen den Klosterhof und den Zehnt dort. Weiter verleiht das Kloster zu Zinslehen achthalb Tagwerk Wiese, einen Acker in Gremsdorfer Markung, alles zum halben Teil. - S = A
Kloster Michelsberg, Urkunden Nr. 2102
Kloster Michelsberg, Urkunden
Kloster Michelsberg, Urkunden >> Aktenplan Kloster Michelsberg >> Urkunden
1533 I 2
Ausfertigung, dt., Pergament, Siegel anhängend
Urkunden
deutsch
Bamberg, Kloster Michelsberg, Abt Martin Seylich
Bamberg, Kloster Michelsberg
Buch (Gde. Unterreichenbach, Lk Höchstadt a.d. Aisch), Absberg (adel. Fam.)
Redwitz, Berthold von
Seckendorff, Florian von
Seckendorff, Anna von
Redwitz, Eva von
Absberg, Ursula von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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