1643, Juni 3; Glücksburg Friedrich von Dänemark, Erzbischof von Bremen, Bischof von Verden, bekundet, daß er dem Leutnant Johann Badenhop zu Rotenburg für dessen im Flecken Rotenburg im Sande nächst dem Heinrich Küeßel belegenenes Haus die gleiche Rechtsqualität verliehen hat, wie sie die Burglehen zu Rotenburg besitzen. Siegelankündigung des Ausstellers. "Geben auff dem Königl. Hauße Glücksburgh den 3ten Junii Anno 1643". Ausf., Perg., dt.; das angekündigte Siegel ab; Unterschrift des Ausstellers.
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1643, Juni 3; Glücksburg Friedrich von Dänemark, Erzbischof von Bremen, Bischof von Verden, bekundet, daß er dem Leutnant Johann Badenhop zu Rotenburg für dessen im Flecken Rotenburg im Sande nächst dem Heinrich Küeßel belegenenes Haus die gleiche Rechtsqualität verliehen hat, wie sie die Burglehen zu Rotenburg besitzen. Siegelankündigung des Ausstellers. "Geben auff dem Königl. Hauße Glücksburgh den 3ten Junii Anno 1643". Ausf., Perg., dt.; das angekündigte Siegel ab; Unterschrift des Ausstellers.
NLA ST, Rep. 3 VP, Nr. 101
StA Stade Rep. 74 Rotenburg Nr. 603
NLA ST, Rep. 3 VP Urkunden verschiedener Provenienz
Urkunden verschiedener Provenienz >> 2 Bistum/Herzogtum Verden
- 1643
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Badenhop, Johann, Leutnant Rotenburg
Friedrich v. Dänemark, Bischof v. Verden
Küeßel, Heinrich, Rotenburg
Glückstadt, Ausstellungsort
Rotenburg, Burglehen
Rotenburg, Einwohner Heinrich Küeßel
Rotenburg, Flecken
Rotenburg, Leutnant Johann Badenhop
Verden, Bischof Friedrich v. Dänemark
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell