Abschrift einer Korrespondenz zwischen den Pseudonymen Olympia und Acuzena
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E 10/165 Nr. 28
E 10/165 NL Familien Endler und Schmidt
NL Familien Endler und Schmidt
1886
Enthält:
Zwei beschriftete Bögen, datiert auf den März 1886. Der erste Bogen umfasst einen, vielleicht fiktiven, Briefwechsel zweier Freundinnen namens Olymia aus Isar-Athen (München) und Acuzena aus Norimbergensis (Nürnberg). Unter anderem wird sich darin auf eine Telefongespräch bezogen, sowie eine englische Passage genannt: "Very well, god night, my dear". Der zweite Bogen beinhaltet literarische Niederschriften der Olympia, sowie eine Art Schmuckband auf der letzten Seite, welches unter dem Titel "Pectectum" die neun Musen der griechischen Mythologie aufzählt, die in beschrifteten runden Papier-Medaillon auf einem roten Band aufgeklebt wurden.
Darin:
Sechs kleine Kärtchen von einem wahrscheinlich aus acht Stück bestehenden Set. Darauf finden sich als Titel je ein literarisches Werk (Die Räuber, Die Jungfrau von Orleans, Maria Stuart, Götz von Berlichingen, Dichtung und Wahrheit, Wilhelm Meisters Lehrjahre) oder der Name der Autoren Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Unter dem Titel sind drei der Werke oder Namen aufgeführt. Es fehlen die Titel "Friedrich von Schiller" und "Wilhelm Meisters Lehrjahre". Es ist anzunehmen, dass es sich dabei um eine Art Legespiel handelt.
Zwei beschriftete Bögen, datiert auf den März 1886. Der erste Bogen umfasst einen, vielleicht fiktiven, Briefwechsel zweier Freundinnen namens Olymia aus Isar-Athen (München) und Acuzena aus Norimbergensis (Nürnberg). Unter anderem wird sich darin auf eine Telefongespräch bezogen, sowie eine englische Passage genannt: "Very well, god night, my dear". Der zweite Bogen beinhaltet literarische Niederschriften der Olympia, sowie eine Art Schmuckband auf der letzten Seite, welches unter dem Titel "Pectectum" die neun Musen der griechischen Mythologie aufzählt, die in beschrifteten runden Papier-Medaillon auf einem roten Band aufgeklebt wurden.
Darin:
Sechs kleine Kärtchen von einem wahrscheinlich aus acht Stück bestehenden Set. Darauf finden sich als Titel je ein literarisches Werk (Die Räuber, Die Jungfrau von Orleans, Maria Stuart, Götz von Berlichingen, Dichtung und Wahrheit, Wilhelm Meisters Lehrjahre) oder der Name der Autoren Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Unter dem Titel sind drei der Werke oder Namen aufgeführt. Es fehlen die Titel "Friedrich von Schiller" und "Wilhelm Meisters Lehrjahre". Es ist anzunehmen, dass es sich dabei um eine Art Legespiel handelt.
Umfang/Beschreibung: 2 Bögen in Folio-Format; 6 Kärtchen á 6,5 x 9,1 cm;
Archivale
Indexbegriff Person: Goethe, Johann Wolfgang von
Indexbegriff Person: N, Acuzena
Indexbegriff Person: N, Olympia
Indexbegriff Person: Schiller, Friedrich
Indexbegriff Person: N, Acuzena
Indexbegriff Person: N, Olympia
Indexbegriff Person: Schiller, Friedrich
München
Isar-Athen
Philhellenismus
Musen
griechische Mythologie
Telefonat, 1886
Weimarer Klassik
Literatur, Deutsche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ