Handakten der Caroline Sophie Henriette v. Beerfelde geb. Blomberg über die Verwaltung von Bomsdorf und Privatangelegenheiten
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37 Bomsdorf 3 (765248)
37 Bomsdorf (102473) Rep. 37 Gut Bomsdorf, Kr. Guben
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1768-1827
Enthält: Erbvergleich zwischen Hauptmann Adolph v. Beerfelde u. seinen Geschwistern nach dem Tode des Vaters Georg Friedrich v.B., 1799 und Schulddokumente von ihm und seinen Erben, 1768-1800. - Attest für Caroline Sophie Henriette v.B. als Erbin ihres Mannes und Vormund ihrer Kinder, 1811. - Entschädigung für Weideschäden infolge Behütung durch Vieh feindlicher Truppen, 1814-1815. - Pachtvertrag mit dem Gärtner Milk über den herrschaftlichen Garten zu Bomsdorf während der zweijährigen Abwesenheit der Besitzerin in Berlin, 1815. - Berichte über die Erziehung ihrer unmündigen Kinder an die Oberamtsregierung, 1810-1816. - Einverständniserklärung zur Heirat ihrer Tochter Ulrike Sophie mit Major v. Trützschler, 1818. - Aufnahme eines Darlehns von 3.000 Talern bei Regierungsrat Boumann zu Neuzelle zwecks Aussteuer der Tochter, 1821. - Bepfandbriefung des Gutes Bomsdorf, 1824. - Attest wegen eines auf Lossow (?) stehenden Lehnsstammes, 1826. - Vollmachten zur Durchführung der Separation der zum Kloster Neuzelle gehörenden Lehnswiesen, 1826-1827.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:21 MESZ
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