Die von Georg von Bischofferode heimgefallenen Lehen, für die der 1610 Belehnte bereits 1597 eine Lehnsexspektanz erhalten hatte, nämlich: 1.) Die...
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Urk. 14, 2691
A I u, von Boyneburgk-Honstein sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Boyneburg genandt von Hohenstein Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bl-Bo >> Boyneburg, von >> 1730-1749
1731 März 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die von Georg von Bischofferode heimgefallenen Lehen, für die der 1610 Belehnte bereits 1597 eine Lehnsexspektanz erhalten hatte, nämlich: 1.) Die Dörfer Elbersdorf [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und Kaltenbach [Dorf auf der Gemarkung Elbersdorf, Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit Hausungen, dem Gericht und allem Zubehör; 2.) zehn Viertel Hafer zu Pfieffe [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 3.) fünf Pfund Geld zu Herlefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und zu Landefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.], und von der Mühle 20 Gänse, 20 Fastnachtshühner, 40 Michaelishühner, Käse und Eier; 4.) vier Mark Geld, eine Mark zu Gude [entweder Obergude oder Niedergude, beides Ortsteile der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eine Mark zu Herlefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und zwei Mark zu Vockerode [Dorf auf der Gemarkung Vockerode-Dinkelberg, Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 5.) das ungefähr 336 Acker umfassende Gehölz genannt das Finkenthal [Wüstung auf der Gemarkung Elbersdorf, Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 6.) die zehn Acker große Wiese unter dem Kirchhof zu Elbersdorf; 7.) das Haus hinter dem Mönchskloster zu Spangenberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] mit Zubehör; 8.) 13 Leimes Hafer, ein Pfund Heller Geld, 13 Steigen Eier und ein Malter Käse zu Halbersdorf [Hof auf der Gemarkung der Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Theodor Rieß
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Theodor Rieß
Belehnte/r: Karl von Boyneburg genannt von Hohenstein, Generalleutnant und Oberjägermeister, Sohn des verstorbenen Friedrich von Boyneburg genannt von Hohenstein, wie auch Walrabe Reinhard Friedrich von Boyneburg genannt von Hohenstein, Sohn des verstorbenen Walrabe von Boyneburg genannt von Hohenstein, für sich und mit dem Oberamtmann Adam Rudolf von Trott zu Solz als Vormund der Söhne des verstorbenen Generalmajors Levin Walrabe von Boyneburg genannt von Hohenstein, Karl [August], Maximilian und Levin von Boyneburg genannt von Hohenstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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