Fürsorge und gesundheitliche Betreuung der Opfer des Faschismus
Vollständigen Titel anzeigen
20231 Kreistag / Kreisrat Borna, Nr. 1524 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20231 Kreistag / Kreisrat Borna
20231 Kreistag / Kreisrat Borna >> 09 Arbeit, Gesundheits- und Sozialwesen >> 09.03 Sozialwesen >> 09.03.10 Anerkennung und Betreuung der Opfer des Faschismus (OdF)
1945 - 1949
Enthält u. a.: Buchenwaldtreffen im April 1948.- Namentliche Aufstellung und Anträge auf Anerkennung der Opfer des Faschismus.- Berichte über Versammlungen, Tagungen, Kundgebungen und die Kreisdelegiertenkonferenz.- Normative Bestimmungen.- Ehrenmahl für die Opfer des Faschismus in Flößberg und Deutzen.- Ermittlung gegen SS-Bewachungsmannschaften der KZ Dachau, Flossenbürg, Neugamme und Ravensbrück.- Veranstaltungsplan zum Tag der Opfer des Faschismus am 22. September 1946 in Geithain.- Nachforschungen über Grabstätten von KZ-Häftlingen.- Auskunft über KZ-Außenlager der Hasag in Flößberg.- Untersuchung des Todes eines jüdischen Häftlings im KZ-Außenlager der Hasag in Flößberg im März 1945.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 03. Land Sachsen 1945 - 1952 (Tektonik)
- 03.04 Kreistage / Kreisräte (Tektonik)
- Kreistag / Kreisrat Borna (Bestand)
- 09 Arbeit, Gesundheits- und Sozialwesen (Gliederung)
- 09.03 Sozialwesen (Gliederung)
- 09.03.10 Anerkennung und Betreuung der Opfer des Faschismus (OdF) (Gliederung)