Ernennung von Francesco Farsarelli zum Captoro Coadiutore
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D 0020 / 8
D 0020 Italienische Urkunden des Freiherrn von Steckhorn (1732-1850)
Italienische Urkunden des Freiherrn von Steckhorn (1732-1850)
1820
Enthält: 1820 Februar 16, Kapitol in Rom
Regest: Die Konservatoren der Stadt Rom ernennen Francesco Farsarelli, deputato bei der Miliz der Stadt Rom, zum Capotoro Coadiutore von Giovanni Pietro Fraccini, ebenfalls Capotoro, bei der städtischen Miliz detta la compagnia de' capotori e contestabili von Rom. Er muß seinen Dienst gemäß den von Pius VI. am 26.6.1790 gebilligten Statuten ausüben. Er hat alle aus dem Dienst erwachsenen Pflichten und Verpflichtungen zu tragen, ihm wird jede Teilhabe an sicheren und unsicheren Einnahmen aus demselben versagt. Er muß seinen Dienst lediglich in der Hoffnung und Erwartung der Vakanz ausüben, während dieser Wartezeit hat er aber das Anrecht auf alle Möglichkeiten, Rechte und Privilegien des Amtes, er darf ferner an den Versammlungen der Capotori teilnehmen.
Zeugen: Benedetto Fioravanti, Konservator, Girolamo Colonna, Konservator, Luigi Co[s]ta¬guti, Konservator, Sigismondo Malatesta, Prior der Caporioni, Filippo can.co Marchetti, Sekretär. Ausstellungsort: Kapitol in Rom
Formalbeschreibung: Ausfertigung Pergament, italienisch, 41,5x30 cm; 1 Siegel des Ausstel¬lers aufgedrückt .
Bemerkungen: Der Rand ist verziert, als Urkundenkopf ist das Siegel der Stadt gemalt, am Textbeginn ist die Majuskel D verziert. Neben das Originaldatum ist ein zweites geschrie¬ben: [11]. [2]. 1821. Die Tinte ist dieselbe wie die des Registraturvermerks unten links: Reg: al Fog: 13, 13 ist unterstrichen. Auf der Rückseite am linken Rand steht vertikal: Signor Francesco Farsarelli Coadjutore.
Regest: Die Konservatoren der Stadt Rom ernennen Francesco Farsarelli, deputato bei der Miliz der Stadt Rom, zum Capotoro Coadiutore von Giovanni Pietro Fraccini, ebenfalls Capotoro, bei der städtischen Miliz detta la compagnia de' capotori e contestabili von Rom. Er muß seinen Dienst gemäß den von Pius VI. am 26.6.1790 gebilligten Statuten ausüben. Er hat alle aus dem Dienst erwachsenen Pflichten und Verpflichtungen zu tragen, ihm wird jede Teilhabe an sicheren und unsicheren Einnahmen aus demselben versagt. Er muß seinen Dienst lediglich in der Hoffnung und Erwartung der Vakanz ausüben, während dieser Wartezeit hat er aber das Anrecht auf alle Möglichkeiten, Rechte und Privilegien des Amtes, er darf ferner an den Versammlungen der Capotori teilnehmen.
Zeugen: Benedetto Fioravanti, Konservator, Girolamo Colonna, Konservator, Luigi Co[s]ta¬guti, Konservator, Sigismondo Malatesta, Prior der Caporioni, Filippo can.co Marchetti, Sekretär. Ausstellungsort: Kapitol in Rom
Formalbeschreibung: Ausfertigung Pergament, italienisch, 41,5x30 cm; 1 Siegel des Ausstel¬lers aufgedrückt .
Bemerkungen: Der Rand ist verziert, als Urkundenkopf ist das Siegel der Stadt gemalt, am Textbeginn ist die Majuskel D verziert. Neben das Originaldatum ist ein zweites geschrie¬ben: [11]. [2]. 1821. Die Tinte ist dieselbe wie die des Registraturvermerks unten links: Reg: al Fog: 13, 13 ist unterstrichen. Auf der Rückseite am linken Rand steht vertikal: Signor Francesco Farsarelli Coadjutore.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ