Klage des Berndt Loeff (Lohoff), Sohn des Herman L. und der N. Westhüsing ./. Bäckergildemeister Johan Kock. Kläger behauptet, dass sein früherer Vormund + Martin Kock, der Vater des Beklagten, ihn aus seinem (Klägers) Vermögen, das er als Vormund verwaltet habe, noch 100 Thaler schuldig geblieben sei, und verlangt diese jetzt vom Beklagten.
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B-C Civ, 2300
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1610) 1624 - 1630
Darin: Anlage (Abschrift): 15.2. 1610. Vor (?) und Rat in M. verkaufen Hans Lacke als Vormund v. R. w. und Merten Kock als Vormund v. S. w. des Klägers, sowie dessen Vater dem Lanschlott Witton und Jakob Tinnen 3 Gärten vor dem Neubrückenthor zwischen Gärten des Johan von Wulffen, der Anna Tepe, des Johan Nünning und des Johan Wernicke. Zeugen: Herman Bispinck und Henrich Nielandt.
Enthält: Der Beklagte wendet ein, sein Vater habe die 100 Thaler bei den Eheleuten Ratsherr Wilhelm Bockhorst und Anna Frye angelegt, d.h. diesen das Geld darlehensweise gegeben. Der Kläger entgegnet, das an Bockhorst gegebene Geld sei eigenes Geld des Martin Kock gewesen. Erwähnt werden Stine Wesseling, Frau Martin Kock; Metta van Detten, Frau des Beklagten; Rudolf Twist; die Notare Henrich Veltwisch, Christoffer Leve, Johan Lemgo und Johan Meyer.
Enthält: Der Beklagte wendet ein, sein Vater habe die 100 Thaler bei den Eheleuten Ratsherr Wilhelm Bockhorst und Anna Frye angelegt, d.h. diesen das Geld darlehensweise gegeben. Der Kläger entgegnet, das an Bockhorst gegebene Geld sei eigenes Geld des Martin Kock gewesen. Erwähnt werden Stine Wesseling, Frau Martin Kock; Metta van Detten, Frau des Beklagten; Rudolf Twist; die Notare Henrich Veltwisch, Christoffer Leve, Johan Lemgo und Johan Meyer.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ