Der Mindener Bürgermeister Johann Gevekoht, Sohn d
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Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler, 110
Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler Urkunden der städtischen Hospitäler
Urkunden der städtischen Hospitäler
1448 Dez. 4 {"ame mydwecken vor sunte Nicolai dage"}
Regest: Der Mindener Bürgermeister Johann Gevekoht, Sohn des Hartmann, und die Mindener Ratsherren Hermann Borreis, Cord Gevekoht, Sohn des Cord, Hermann Deckbergen, Rabodo Sure, Johann Weywind, Arnd Wasmer, Johann Korffhake, Statius Naber, Klaus zur Mühle, Johann von Leteln, Sohn des Albrand, und Bode vom Werder ("Johan Gheuekote Hartmanssone Borgermestere Hermen Bories Cord Geuekote Cordessone Hermen Degber Rabede Sure Johan Weygewynd Arnd Wasmer Johan Korffhake Stacies Nabeer Clawes tor Molen Johan van Letelen Albrandes sone vnnd Bode van deme Werder Radmane der Stad Minden") bekunden, dass die Vorsteher des Nikolaihospitals Johann Korffhake, Stacius Naber und Bodo vom Werder ("Johan Korffhake Stacius Nabe(e)r vnnd Bode van deme Werder vorstenders des hospitals sunte Nicolai buten Minden") dem Hermann Piel und seiner Frau Geseke ("Hermen Pyle Gezeken syner echten vrowen") eine dem Nikolaihospital gehörende Bude am Scharn zwischen den Buden des Amelung Spenthof und des Rickmar von Bücken ("in den scharnen twischen Amelunges Spenthoff vnnd Richmarus van Bucken boden") für eine Rente von jährlich 8 Schillingen, halb zu Ostern, halb zu Michaelis zu zahlen, überlassen haben. Hermann Piel ist verpflichtet, die Bude instandzuhalten. Sollte er das nicht tun, werden ihn die Vorsteher des Nikolaihospitals entsprechend mahnen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, fällt die Bude wieder an das Hospital zurück. Siegelankündigung der Stadt Minden auf Bitten beider Parteien.
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1: Stadt Minden, anh. (Perg.pressel), besch., rest. (20. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ
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