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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1591 August 20
Regest: Everdt Tegeler und Johan tor Bruigen (van Bruige?) gen. Menße, Bürger zu Beckum (Beckem), vermeiern der Stadt (in gewinn und heuer und also locationis titulo vermeiert) im Namen David Koten, Propst zu St. Agnes in Magdeburg, alle einst vom Johan Vodersack erblich angekauften Ländereien, die vor etwa 7 Jahren zu ganzen Stücken gemacht wurden, westlich vor Beckum am Vuirmarkede zwischen dem Münsterweg an einer und den anderen Ländereien des Propstes an der anderen Seite. Sie vermeiern diese auf 7 Jahre, jedes Stück für 8 Schilling Münsterschen Geldes. Es werden zwei Urkunden ausgestellt und von der Stadt besiegelt. Geschehen in Beckum in der Kirche. Zeugen: Johan Vodersack und Herman Knaupf, beide Bürger zu Beckum.
Ausfertigung, Foliobogen; Stadtsekret als Oblate aufgedruckt; Unterschrift des Notars Johannes Oesthoff. Rückseite: Signaturen: Vergleiche U 432 (1582 September 28).
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 496
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.