Friedberg, Burg: Kaiser Karl V. bestätigt und erneuert Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg auf ihre Bitte hin den von Kaiser Maximilian verliehenen Freiheitsbrief von 1510 Mai 16 [s. in 282] durch dessen wörtliche Wiedergabe und gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade sowie einer Strafe von 30 Mark lötigen Goldes, die je zur Hälfte der kaiserliche Kammer und der Burg Friedberg zu zahlen ist, daß sie die Genannten in ihren Freiheiten nicht behindern oder beeinträchtigen.
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Friedberg, Burg: Kaiser Karl V. bestätigt und erneuert Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg auf ihre Bitte hin den von Kaiser Maximilian verliehenen Freiheitsbrief von 1510 Mai 16 [s. in 282] durch dessen wörtliche Wiedergabe und gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade sowie einer Strafe von 30 Mark lötigen Goldes, die je zur Hälfte der kaiserliche Kammer und der Burg Friedberg zu zahlen ist, daß sie die Genannten in ihren Freiheiten nicht behindern oder beeinträchtigen.
282
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1530 September 8, Augsburg
Ausf., Perg., Sg. an schw.-gelber Seidenschn., sehr gut erh. (in stoffbezogene Dose eingel.)
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Karl V. bestätigt der Burg Friedberg das ihr von König Maximilian I. - 1510 Mai 16 zu Augsburg - verliehene Privileg der Freiheit von 'Anschlag und Hilf' an das Reich
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Am linken Rand: Taxa fl. Rhenesium octo; in der Mitte: R(egistra)ta Obernburger
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Unter dem Bug links: [1] Unterschr. des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [2] Albertus Cardinalis Moguntinensis, archicancellarius. Auf dem Bug rechts: Ad mandatum Caesareae et Catholice Maiestatis proprium, Alexander Schweis.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Scriba, Reg. II, Nr. 2803.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Am linken Rand: Taxa fl. Rhenesium octo; in der Mitte: R(egistra)ta Obernburger
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Unter dem Bug links: [1] Unterschr. des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [2] Albertus Cardinalis Moguntinensis, archicancellarius. Auf dem Bug rechts: Ad mandatum Caesareae et Catholice Maiestatis proprium, Alexander Schweis.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Scriba, Reg. II, Nr. 2803.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ