1.) Vor dem Notar Johannes Visschar de Xanctis (Xanten) und den Zeugen Markarius van den Eger und Ortennes van der Moerter, Kanonische zu Xanten, produzieren Tillmann von Anrade und Conrad Poet, Kanonische von St. Victor in Xanten, das von dem Notar Godfried de Borghen von Repelar beglaubigte Instrument des Henricus de Ligno (Heinrich intgen Holte), in welchem u.a. dem Karthäuser Kloster zu Köln und dem Kloster Kamp Renten von je ein Gulden Rheinischer für je Halterne Memorien vermacht werden, welche 2 Taler Renten aus den Gütern des Heyoo intgen Holte zu Kempen zu haben sind; außerdem noch dem letzteren Kloster von Tylnen ten Peysch zu Kempen bebaute 4 Joch Ackers, deren Nutznießung auf Lebenszeit dem Kemper Mönch Joh. de Ligne, Schwestersohn des Instutors zustehen. - Ferner produzieren die genannten Instrumentsvollstrecker gemäß Verfügung des Instutors behufs Transsumierung die nachbezeichnete vor den Schöffen zu Kempen ausgestellte Urkunde. - Die Aufnahme des ganzen Instruments ist geschehen auf Ersuchen des Kemper Mönches Johannes de Langk.
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1.) Vor dem Notar Johannes Visschar de Xanctis (Xanten) und den Zeugen Markarius van den Eger und Ortennes van der Moerter, Kanonische zu Xanten, produzieren Tillmann von Anrade und Conrad Poet, Kanonische von St. Victor in Xanten, das von dem Notar Godfried de Borghen von Repelar beglaubigte Instrument des Henricus de Ligno (Heinrich intgen Holte), in welchem u.a. dem Karthäuser Kloster zu Köln und dem Kloster Kamp Renten von je ein Gulden Rheinischer für je Halterne Memorien vermacht werden, welche 2 Taler Renten aus den Gütern des Heyoo intgen Holte zu Kempen zu haben sind; außerdem noch dem letzteren Kloster von Tylnen ten Peysch zu Kempen bebaute 4 Joch Ackers, deren Nutznießung auf Lebenszeit dem Kemper Mönch Joh. de Ligne, Schwestersohn des Instutors zustehen. - Ferner produzieren die genannten Instrumentsvollstrecker gemäß Verfügung des Instutors behufs Transsumierung die nachbezeichnete vor den Schöffen zu Kempen ausgestellte Urkunde. - Die Aufnahme des ganzen Instruments ist geschehen auf Ersuchen des Kemper Mönches Johannes de Langk.
AA 0345, 695
AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden
1407 November 29
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Es folgt die Urkunde transsumiert d.d.
1394 Octobr. 18 (s.die Orig.-Urk.) datum
2.) (datum im Instrument: anno millesimo quadringentesimo septimo - mensis Novembris die penultima.
Lateinisches Notariatsinstrument auf Pergament sehr verblasst mit Signet und Unterschrift des oben genannten Notars.
1394 Octobr. 18 (s.die Orig.-Urk.) datum
2.) (datum im Instrument: anno millesimo quadringentesimo septimo - mensis Novembris die penultima.
Lateinisches Notariatsinstrument auf Pergament sehr verblasst mit Signet und Unterschrift des oben genannten Notars.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:46 MESZ