Vor den Schöffen zu Oedt (Jacob Schall, Holt Jan)
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U 26
A III 32 Neersdommer Mühle
Neersdommer Mühle >> Urkunden des Lehngutes Weierbach
1609 Oktober 12
Regest: Vor den Schöffen zu Oedt (Jacob Schall, Holt Jan) verkaufen die Eheleute Jan und Leyßken Leuff in einem Erbbeutkauf dem achtbaren und frommen Heinrich Räth, Bürger zu Kempen, und seiner Frau Grieten einen Bendt von ungefähr 4 Morgen, gelegen in seinen Gräben in der Berrendunckh neben Junker Detherich von Westrums und des Käufers Benden, mit einem Vorhaupt grenzend an die gemeine Krachsheidt, mit dem anderen auf Gort Wolters Bende, mit seinen gewohnlichen anschutz und gemeinden freu, los und unbeschwert, um und vor erbschafft gegen eine bereits bezahlte Geldsumme. Die Verkäufer tragen die Bende mit Hand, Halm und Mund den oedischen Landrechten gemäß mit Verzicht auf.
Ausf. Pgt. mit Schöffenunterschriften und beschädigtem Oedter Schöffenamtssiegel.
Urkunden
Dorsalvermerk: Alte Archivsignatur N 21. - Kaufbrief über 4 Morgen Sende, so Bürgermeister Heinrich Räth gekauft, nachgehendts aber von dessen Wittiben meinem Großvattern zum Weverbachshof wieder verkauft.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ