Nürtingen W (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 390 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Heimsheim - Winnenden
1526-1805
1. Zur Geschichte des Oberamts Nürtingen: Die Stadt Nürtingen ist bereits seit Anfang des 14. Jahrhunderts als Hauptort einer württembergischen Vogtei nachgewiesen, die später den Status eines Amts und 1758 eines Oberamts erhielt. Es umfasste zu diesem Zeitpunkt die Orte Aich, Grötzingen, Hardt, Neckarhausen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neuenhaus, Nürtingen, Oberboihingen, Raidwangen, Reudern, Tachenhausen, Unterensingen, Wolfschlugen und Zizishausen. Im Zuge der territorialen Erweiterung Württembergs Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Oberamt Nürtingen auch für die Orte des aufgelösten Oberamts Neuffen zuständig. Im Jahr 1938 wurde aus dem Oberamt der Landkreis Nürtingen, der bis zur baden-württembergischen Kreisreform von 1973 bestand und dann im Landkreis Esslingen aufging.
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Ämterbeständen handelt es sich um "topographische Auslesebestände". Die Entstehung dieser Bestände ist in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (1975, S. 119 f.) erläutert. Der vorliegende Bestand A 390 L wurde 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben (Az.: H.I.11a; 1969). Die Abgabe blieb als eigenständiger Bestand bestehen. Zur Unterscheidung von dem im Hauptstaatsarchiv Stuttgart bereits vorhandenen Membrum A 390 Nürtingen W wurde der Bestandsbezeichnung die Kennzeichnung L beigefügt. Weitere Überlieferungen dieser Provenienz sowie Archivalien betreffend das weltliche Amt Nürtingen finden sich u. a. in folgenden Beständen: A 44 Urfehden A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) A 249 Rentkammer: Ämterakten A 297 Weltliche Zins- und Haischbücher A 602 Württembergische Regesten H 101/48 Weltliche Lagerbücher: Nürtingen Staatsarchiv Ludwigsburg F 190 I und II Oberamt Nürtingen (ab 1806) Kreisarchiv Esslingen A 1 Oberamt Nürtingen (vor 1806) Kreisarchiv Esslingen B 1 Oberamt Nürtingen (nach 1806) Der Bestand war bereits durch ein von Karl Otto Müller, Walter Grube und anderen erstelltes Repertorium erschlossen und wurde im September/Oktober 2016 von Barbara Mayer unter Anleitung des Unterzeichneten retrokonvertiert und leicht überarbeitet. Die seitherigen Büschelnummern wurden beibehalten. Der Entstehungszusammenhang der Ämterbestände ist aufgrund der Überlieferungsgeschichte weitgehend nicht mehr rekonstruierbar. Deshalb wurde der bisher nicht nach einer Klassifikation geordnete Bestand nach einer Sachgliederung, die aus der Überlieferungsstruktur dieser Bestände gewonnen wurde, klassifiziert und ein Neuausdruck erstellt. Das Altrepertorium wurde dem Bestand A 605 zugeordnet. Der Bestand umfasst 92 Büschel (Bü 1-89 sowie Bü 25 a, 26 a und 30 a) mit einem Umfang von 1,20 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2016 Johannes Renz
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Ämterbeständen handelt es sich um "topographische Auslesebestände". Die Entstehung dieser Bestände ist in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (1975, S. 119 f.) erläutert. Der vorliegende Bestand A 390 L wurde 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben (Az.: H.I.11a; 1969). Die Abgabe blieb als eigenständiger Bestand bestehen. Zur Unterscheidung von dem im Hauptstaatsarchiv Stuttgart bereits vorhandenen Membrum A 390 Nürtingen W wurde der Bestandsbezeichnung die Kennzeichnung L beigefügt. Weitere Überlieferungen dieser Provenienz sowie Archivalien betreffend das weltliche Amt Nürtingen finden sich u. a. in folgenden Beständen: A 44 Urfehden A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) A 249 Rentkammer: Ämterakten A 297 Weltliche Zins- und Haischbücher A 602 Württembergische Regesten H 101/48 Weltliche Lagerbücher: Nürtingen Staatsarchiv Ludwigsburg F 190 I und II Oberamt Nürtingen (ab 1806) Kreisarchiv Esslingen A 1 Oberamt Nürtingen (vor 1806) Kreisarchiv Esslingen B 1 Oberamt Nürtingen (nach 1806) Der Bestand war bereits durch ein von Karl Otto Müller, Walter Grube und anderen erstelltes Repertorium erschlossen und wurde im September/Oktober 2016 von Barbara Mayer unter Anleitung des Unterzeichneten retrokonvertiert und leicht überarbeitet. Die seitherigen Büschelnummern wurden beibehalten. Der Entstehungszusammenhang der Ämterbestände ist aufgrund der Überlieferungsgeschichte weitgehend nicht mehr rekonstruierbar. Deshalb wurde der bisher nicht nach einer Klassifikation geordnete Bestand nach einer Sachgliederung, die aus der Überlieferungsstruktur dieser Bestände gewonnen wurde, klassifiziert und ein Neuausdruck erstellt. Das Altrepertorium wurde dem Bestand A 605 zugeordnet. Der Bestand umfasst 92 Büschel (Bü 1-89 sowie Bü 25 a, 26 a und 30 a) mit einem Umfang von 1,20 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2016 Johannes Renz
92 Büschel, Bü 1-89 mit 25 a, 26 a und 30 a (1,20 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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