Materialsammlung NS-Zeit/Bombenangriff 1942 (Bestand)
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08.19
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 08 Sammlungen
1933-1999
Vorwort: Durch den Senatsbeschluss vom 17.10.1949 wurde der Archivdirektor beauftragt, ,,Material für eine geschichtliche Darstellung der Zeit vom 1933-1945, soweit sie die Hansestadt Lübeck angeht, zu sammeln'' vom 28. - 29. März 1942 war außerdem der damalige Archivdirektor beauftragt worden, ,,die gelegentlich des Luftangriffs herausgekommenen Verfügungen und Veröffentlichungen, Beileidsäußerungen Auswärtiger, Presseberichte usw. zu sammeln'' (Archiv 1501,42).
Die Ergebnisse beider Aufträge sind in vorliegendem Band gesammelt. Während die Sammelaktion hinsichtlich des Bombenangriffs relativ reichhaltiges Material erbrachte, blieb die Aktion von 1949 nahezu ohne jedes Echo. Nur geringfügiges und zweitrangiges Material wurde von dem Zentralamt und aus sonstigen amtlichen, außerregistraturlichen Quellen eingeliefert. Die angeschriebenen Institutionen und Privatpersonen reagierten auf die an sie ergangene Aufforderung, Akten und sonstiges Material, Erlebnisberichte, Briefe usw. einzusenden, zum allergrößten Teil überhaupt nicht. Vergebliche Schreiben in dieser Hinsicht wurden an folgende Anschriften und Stellen gerichtet:
Ev.-luth. Kirche, Lübeck
Kathol. Pfarramt Lübeck
Senator i. R. Kalkbrenner
Rechtsanwalt Dr. Ihde
Frau Anne-Dore Leber
Bürgermeister Passarge
Frau Magda Hermann
Ortsgruppe der SPD Lübeck
Ob. Verw. Rat Schneider
Einwohnermeldeamt
Kfm. M. L. Strack
U. v. Busekist
H. Pagels
Stud. Rat Reeh
Die vorgenannten Stellen antworteten entweder gar nicht oder im negativen Sinne. Was an Schriftstücken einging, wurde im vorliegen Band vereinigt.
Lübeck, 9.2.1955 Ahasver von Brandt
Alte Archiv-Signatur Handschriften Nr. 1099 und 8.1-1
Im Laufe der Zeit wurde die Materialsammlung durch weitere Abgaben ergänzt. Zwei Akten wurden ihrer Provenienz zugeordnet:
3 = 01.2 Neues Senatsarchiv - NSA 11705
19 = 02.06 - Staatliche Polizeiverwaltung Lübeck 69
Der Aktenbestand wurde 2016 einer Revision unterzogen.
Claudius Reich, Kerstin Letz März 2016
Die Ergebnisse beider Aufträge sind in vorliegendem Band gesammelt. Während die Sammelaktion hinsichtlich des Bombenangriffs relativ reichhaltiges Material erbrachte, blieb die Aktion von 1949 nahezu ohne jedes Echo. Nur geringfügiges und zweitrangiges Material wurde von dem Zentralamt und aus sonstigen amtlichen, außerregistraturlichen Quellen eingeliefert. Die angeschriebenen Institutionen und Privatpersonen reagierten auf die an sie ergangene Aufforderung, Akten und sonstiges Material, Erlebnisberichte, Briefe usw. einzusenden, zum allergrößten Teil überhaupt nicht. Vergebliche Schreiben in dieser Hinsicht wurden an folgende Anschriften und Stellen gerichtet:
Ev.-luth. Kirche, Lübeck
Kathol. Pfarramt Lübeck
Senator i. R. Kalkbrenner
Rechtsanwalt Dr. Ihde
Frau Anne-Dore Leber
Bürgermeister Passarge
Frau Magda Hermann
Ortsgruppe der SPD Lübeck
Ob. Verw. Rat Schneider
Einwohnermeldeamt
Kfm. M. L. Strack
U. v. Busekist
H. Pagels
Stud. Rat Reeh
Die vorgenannten Stellen antworteten entweder gar nicht oder im negativen Sinne. Was an Schriftstücken einging, wurde im vorliegen Band vereinigt.
Lübeck, 9.2.1955 Ahasver von Brandt
Alte Archiv-Signatur Handschriften Nr. 1099 und 8.1-1
Im Laufe der Zeit wurde die Materialsammlung durch weitere Abgaben ergänzt. Zwei Akten wurden ihrer Provenienz zugeordnet:
3 = 01.2 Neues Senatsarchiv - NSA 11705
19 = 02.06 - Staatliche Polizeiverwaltung Lübeck 69
Der Aktenbestand wurde 2016 einer Revision unterzogen.
Claudius Reich, Kerstin Letz März 2016
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ