Herman Greffinthoff, Freiherr Waldbottischer (Waltpottischer) Rentmeister, bekundet, daß Elisabeth Dorothea Landgräfin zu Hessen-Darmstadt, laut inseriertem Lehnsbrief, ihn als Bevollmächtigten von Casimir Ferdinand Adolph und Frantz Emmerich Wilhelm Freiherr von Waldbott zu Bassenheim, Söhne des + Johann Lothar zugleich für Anthon Adolph und Johann Emund, + Henrichs Söhne, Waldbott von Königsfeld, Johann Jacob, Johann Wilhelm III., Johann Adolph und Maximilian Frantz, alle vier Söhne des + Wilhelm Waldbott zu Olbrück, Georg Anton Waldbott zu Olbrück, Ferdinand, + Ferdinands Sohn Waldbott zu Gudenau, alle Waldbott zu Bassenheim, mit den Burg- und Mannlehen zu Braubach und Berod (Berrenrod) zu Mann- und Burglehen, mit 20 Gulden Weihnachten von der Bede zu Braubach als Burglehen, ablösbar mit 200 Gulden, dann auf Eigengüter nächst bei dessen Haus Braubach, wie sie solche bei dessen Schloß Braubach kaufen können, zu beweisen, sowie zu Mannlehen mit einem Teil der Zehnten zu Berod (Berrenrode) belehnt hat. Siegler: Aussteller.
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Herman Greffinthoff, Freiherr Waldbottischer (Waltpottischer) Rentmeister, bekundet, daß Elisabeth Dorothea Landgräfin zu Hessen-Darmstadt, laut inseriertem Lehnsbrief, ihn als Bevollmächtigten von Casimir Ferdinand Adolph und Frantz Emmerich Wilhelm Freiherr von Waldbott zu Bassenheim, Söhne des + Johann Lothar zugleich für Anthon Adolph und Johann Emund, + Henrichs Söhne, Waldbott von Königsfeld, Johann Jacob, Johann Wilhelm III., Johann Adolph und Maximilian Frantz, alle vier Söhne des + Wilhelm Waldbott zu Olbrück, Georg Anton Waldbott zu Olbrück, Ferdinand, + Ferdinands Sohn Waldbott zu Gudenau, alle Waldbott zu Bassenheim, mit den Burg- und Mannlehen zu Braubach und Berod (Berrenrod) zu Mann- und Burglehen, mit 20 Gulden Weihnachten von der Bede zu Braubach als Burglehen, ablösbar mit 200 Gulden, dann auf Eigengüter nächst bei dessen Haus Braubach, wie sie solche bei dessen Schloß Braubach kaufen können, zu beweisen, sowie zu Mannlehen mit einem Teil der Zehnten zu Berod (Berrenrode) belehnt hat. Siegler: Aussteller.
121, U von Bassenheim 1680 Januar 23
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 3 Anfangsbuchstabe B >> 3.2 von Bassenheim
1680 Januar 23
Ausfertigung, Papierlibell in Pergamenteinband, mit Lacksiegel und eigenhändiger Unterschrift 'Grevinghoff'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Darmstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ