Annthonie von Witzstat und Margarethe von Hardheim, seine eheliche Hausfrau, verkaufen für 80 fl. rh. Frankfurter Währung dem Jacob Stute (Standte), derzeit mainzischer Kellner zu Miltenberg, die von ihrem Schwager und Bruder Jorge von Hardheim laut des nunmehr mit übergebenen Kaufbriefs gekauften Gülten und Zinse. Diese kommen folgendermaßen ein: Zu Königheim (Kennikein) gibt Heintz Berchtold 1 Malter Korn, 1 Malter Weizen und 2 Malter Hafer (Königheimer Maß) von einem Lehen; Eberhart Bick 3 Achtel Wein von 2 Wingarten, einem vor der Brache und einem an der Heyger. Contz Draw gibt 2 pf. Unschlitt an eim firding von einem Garten in der Awe, Hanns Eswinge der Junge 2 pf. Unschlitt von einen Garten in der Awe, Peter Weber 5 pf. und 1/2 Fastnachtshuhn von seinen Hause Otelfinger gibt 1 pf. Unschlitt, Hanns Stengel ebensoviel, Hanns Felt 2 pf. Unschlitt, Claus Beuschel 1 pf. Unschlitt, je von einem Garten in der Awe. Bintzer gibt 3 pf. Unschlitt von einem Wingart ober Katzen Leyden, Bart gibt 14 D und 1/2 Fastnachtshuhn von einem Garten bei dem Hause, 7 D und 1/2 Fastnachtshuhn von seinem Hause zu Dienstadt gibt Heintze Dawn, Hanns Billig von Tauberbischofsheim 2 1/2 pf. Unschlitt von einem Wingart zu Dienstadt; Heintz Wolffhart 1/2 pf. Unschlitt von einem Wingart. Marckhart Schwhart und Jorglin geben 3 D von zwei Wingarten. Heintz Dawn gibt 4 pf. von einem Wingart zu Dienstadt. Endlich zu Pülfringen (Bilferckein) gibt Heintz Schutze zu Bilferckein 1 Malter Korn, 1 Malter Hafer und 1 Fastnachtshuhn von seinem Gute zu Pülfringen (Bilferkein), das seinerzeit von Jorg von Hardheim ausbedungene 4 jährige Wiederkaufsrecht bleibt bestehen.