Johann von Hoerde, Domherr und Senior zu Paderborn, schenkt den inserierten Brief von 1555 Januar 1 (am taghe circumcisionis domini) für die Zeit nach seinem und seiner Magd Grethe Tode zur Memorie und zur Oktave des Festes Divisionis Apostolorum dem Domkapitel. Vor Johann Buscher, geistlichem Richter des Domkämmerers zu Paderborn, versetzen Bertolt Bergh, Bürger zu Paderborn, und dessen Frau Gertrud Johann von Hoerde, Domherrn und Senior zu Paderborn, für 100 Joachimstaler eine Rente von 5 Talern aus ihrem Haus und Hof auf dem Kampe in Paderborn zusammen mit dem Versatzbrief von 1517 Januar 26 (uppe den Montag nest na sennt Sebastians hilligen Mertelers daighe), ausgestellt von Bürgermeister und Rat zu Paderborn. Zeugen: Peter Druden, Benefiziat am Dom zu Paderborn, und Meister Cordt Stelinck zu Paderborn. US des Notars Franciscus Druden. Diese Urkunde ersetzt den Brief des Domkapitels auf deren Haus in der Krummen Grobe, ausgestellt von Heinrich Ghyr (Gyr) von 1556 August 16 (uff Sontag nach assumptionis Marie virginis).