Franz Mutzenbecher an Elsbeth Richter
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Mutzenbecher-Franz 75
61/Berlin
Mutzenbecher-Franz Franz-Mutzenbecher-Sammlung
Franz-Mutzenbecher-Sammlung >> 04. Allgemeine Korrespondenz nach Briefpartnern
23. April 1950
Enthält: Hinweise auf Max Taut u. Franz Hoffmann "[...] Nach weiteren Chancen in Berlin konnte ich mich noch nicht umsehen. Nur bei Franz Hoffmann [Bem. v. fr. Hd. "Hoffmann Teilhaber v. Max u. Bruno Taut 'Firma'"] war ich gestern abend. Max Taut sprach ich telef. kurz. War gerade von der Reise zurück, ist aber gleich weitergefahren nach seinem Refugium Kloster Chorin, woher seine Frau stammt. Wir wollen nächste Woche abends zusammen sein. Mit einigem guten Willen könnte er bestimmt helfen. Ihm selber muß es wirtschaftlich glänzend gehen. Ich muß gefühlsmäßig sagen, daß trotzdem wenig Hoffnung ist; es fehlt immer an Wärme in unserem Verhältnis. [...]"
2 Blatt
Korrespondenz
Aufzeichnungsform: Handschrift
Provenienz: Altbestand
Provenienz: Altbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ