Oberschulamt Stuttgart: Personalakten von Fachschullehrern/ Berufsschullehrern (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 205
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereiche Kultusministerium und Wissenschaftsministerium
(1901) 1906-1992
Vorbemerkung: Der Bestand hat mittlerweile 3 Aktenzugänge aufgenommen, die zum Teil nach unterschiedlichen Kriterien bewertet, übernommen und erschlossen wurden. Die älteste Aktenschicht umfasst die Bü 1-823. Diese Akten kamen "1977 vom Oberschulamt Stuttgart in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Sie wurden zuvor von der Sonderbehörde im Bereich der Kultusverwaltung, Abteilung U IV beim Oberschulamt Stuttgart geführt, die für die Berufs-, Berufsfach-, Berufsober- und Fachschulen sowie die Wirtschaftsgymnasien zuständig ist. Vorgängerbehörde des Oberschulamtes bezüglich der Aufsicht über die Fachschulen war die Kommission für gewerbliche Fortbildungsschulen, die 1906 in den Gewerbeschulrat umgewandelt und dem Kultministerium unterstellt worden war. 1920 wurde aus dem Gewerbeschulrat die Ministerialabteilung für Fachschulen gebildet und in den darauffolgenden Jahren mit der Zentralstelle für Gewerbe und Handel personell eng verknüpft. Als Oberschulbehörde war sie zugleich eine selbständige Landesmittelbehörde für alle beruflichen Schulen, eingeschlossen die Frauenarbeitsschulen. Bis 1935 wurde die Ministerialabteilung im Nebenamt von dem Präsidenten der obersten Gewerbeaufsichtsbehörde geleitet; 1935 erhielt sie einen eigenen Präsidenten als Vorstand. Nach dem Zusammenbruch 1945 wurden die Aufgaben der aufgelösten Ministerialabteilung vom Kultministerium übernommen, bis sie schließlich 1952 an die neu errichteten Oberschulämter übergingen. Die Akten entstanden im wesentlichen während des oben geschilderten Zeitraums, nur wenige wurden in den Jahren nach 1952 abgeschlossen. Da von Seiten des Oberschulamts keine brauchbaren Findmittel zu dem Bestand übergeben wurden, wurde er im Staatsarchiv durch die Zeitangestellten Anna Wolf und Anita Hundsdörfer unter Leitung des Archivangestellten Erwin Biemann und des Unterzeichneten, der auch die Abschlussarbeiten besorgte, neu geordnet und verzeichnet. Folgende Angaben wurden, wo sie feststellbar waren in die Titelaufnahmen aufgenommen: Name des Betreffenden, Geburtsort, letzte Dienststellung und letzter Dienstort." (Zitat aus der Findbuch-Einleitung vom Juni 1978 von Heinrich Graf). Als Zugang 2003/028 kamen die Bü 824-1034 ein; als Teil des Zugangs 2007/106 die Bü 1035-1066. Diese Aktenzugänge wurden nach dem Bewertungsmodell Personalakten übernommen. Vereinfacht bedeutet das: Archiviert wurden - die Personalakten aller Personen, die mit D, O oder T anfangen - die Personalakten aller Personen, die in einem Jahr auf -5 geboren sind, z.B. 1905, 1915 - und zusätzlich die Personalakten von Schulleitern und weitere Personalakten, die aus verschiedenen Gründen als historisch bedeutsam bewertet wurden (bekannte Persönlichkeiten, ungewöhnliche Vorkommnisse in den Personalakten u.a.). Im allgemeinen handelt es sich bei Bü 824-1066 um die Altersschicht, die zwischen 1900 und 1920 geboren ist (mit Abweichungen!). Eine vollständige Aussonderung dieser Altersschicht konnte im Oberschulamt /Regierungspräsidium, Abt. 7, nicht erfolgen, da in zahlreichen Fällen der Aktenschluss noch nicht feststeht. Wird eine Akte gesucht und im Archivbestand nicht nachgewiesen, empfiehlt sich daher immer zusätzlich eine Anfrage beim Regierungspräsidium, Abt. 7. Ältere Akten als die im Bestand EL 205 verzeichneten sind kaum erhalten, da die Unterlagen der Ministerialabteilung für die Fachschulen 1944/45 größtenteils verbrannten. Unvollständige Zusatzinformationen kann die Kartei im Bestand E 206 liefern. Da für die Nutzung (Bestimmung der Sperrfristen) erfahrungsgemäß v.a. die Lebensdaten relevant sind, wurden nur diese erfasst. Die Laufzeit der Akten (30jährige Sperrfrist) ist im Einzelfall zu prüfen. Oktober 2011 Elke Koch
1065 Büschel (19,4 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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