1440 Okt. 12 (die vero Mercurii duodecima mensis Octobris) - Mainz (Maguntiae in domo sive curia habitationis nostrae) Johann Porthus von Kassel (Cassel), Dekan zu St. Gangolf in Mainz, vom Hl. Stuhl bestellter Richter und Exekutor, insinuiert Erzbischof Jakob [I.] von Trier, seinem Generalvikar Dr. decr. Heinrich von Limburg und dem Siegelführer des Erzbischofs, Matthias von Meyen, eine wörtlich inserierte Bulle des Papstes Martin V. vom 11. März 1423 zugunsten des DO, damit sie im Erzbistum Trier bekannt und befolgt werde. - Der Notar Heinrich Clemß, Kleriker des Erzbistums Mainz und vereidigter Prozeßschreiber des Mainzer Stuhls, beurkundet, daß er mit den Zeugen bei dieser Insinuation zugegen war. Ausf. Perg. - Notariatssignet - 1 Sg. abg. Insinuationsvermerke - Rv. Prov.: [Ballei Lothringen] RSig.: N. 72 [Nachtrag: Caps. 42] ASig.: II. 2. a) [Bleistift]; 90. 30 [N] 37 [?] In der Bulle von 1423 März 11, in der u.a. der Dekan von St. Gangolf in Mainz zum Konservator und Richter des DO ernannt wird, ist die Bulle Martins V. vom 17. Mai 1419 inseriert, durch die der DO von Zehnten, Sammlungen usw. durch Quästoren des Hl. Stuhls befreit wird.