Graf Simon VI. zur Lippe, Reichshofrat und Kammerherr, Obrist des niederländischen westfälischen Kreises, urkundet, dass er von Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg mit den an diesen gefallenen Lehengütern des seligen Simon von Wendt, nämlich in Winterberg die Roggensaat mit der Helle, den Zehnt zu Röhrentrup, zwei Hufe und vier Katenstellen daselbst, den Röhrentruper Forst, Pehlen und der "Pedicke sundern", Zehnt und Zins in der Voßheide, den Zehnt zu Welstorf mit drei Hufen daselbt, zwei Hufen in Talle, das Dorf Westorf mit Zehnt und Zins, das Gericht zu Hohenhausen mit zwei Zehnten, zwölf Gärten, der Mühle, zwei Hufen und vier Katenstellen daselbst, der freie Sundern oberhalb von Hohenhausen, der Sundern derer von Kalldorf bergan von der Kalle [Bach] bis an den Langenberg, Rafeld mit dem Berg darüber mit allen Plätzen und Kämpen bis an den Langenberg, die Hufe zur Koppelen, Ober- und Niederkalldorf mit dem Gericht und allem Zubehör, die Kalldorfer Mark, die Glasebeke, das Osterholz, der Immeser Bruch, die beiden Kallebächer von ihrer Quelle bis in die Weser mit der Mühle und dem Lachsfang, das Dorf Bentorf mit Zehnt und Zins, des ganzen Dorf Lüdenhausen mit Zehnt, Zins und Gericht, zwei Hufen zu Herbrechtsdorf, zwei Hufen zu Asendorf, drei Hufen zu Bösingfeld, eine an der Exter, zwei Hufen zu Almena mit einem Hof und drei Katenstellen an der Exter, dazu den Hof zu Gelmeringhausen belehnt ist und durch seine Räte Johann von Offen, Droste zu Sternburg und Jobst Schneidewindt den Vasalleneid geleistet hat. d.d. auf dem Hause Brake den siebenden tag des monats Octrobis sechszehenhundert und elfften Jahre.

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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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