Kauf von anteiligem Fischwasser in der Rems bei der Keimenmühle ("Geheime Mühle") bei Beinstein durch die Schloßhofmeisterei Winnental
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 155 Bü 105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 155 Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt
Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt >> 3. Akten >> 3.2 Angelegenheiten in einzelnen Orten >> 3.2.1 Beinstein
1690-1755
Darin: 1. 1690 März 21, Protokoll und Quittung über den Verkauf des halben Fischwassers in der Rems in beschriebenem Umfang von Jung Michael Rupp und Konsorten, Verkäufer, an Ludwig Jakob Mohl, Verwalter zu Winnenden, als Beauftragter der Herrschaft zu Württemberg, Käufer, für 25 fl in bar, Unterschr.: Gottfried Werner, Amtsverweser zu Beinstein, Jung Michel Rup, Or. Pap.; 2. 1691 März 25, Protokoll und Quittung über den Verkauf von zwei Sechstel Fischwasser in der Rems in beschriebenem Umfang von Ludwig Sayler (Säller) und Michael Bebeon (Bebion), beide Bürger zu Beinstein, Verkäufer, an Ludwig Jakob Mohl, Rat und Verwalter zu Winnenden, als Beauftragter der Hezogin Administratorin zu Württemberg, Käufer, für 22 fl in bar, Unterschr.: Ludwig Jakob Mohl, Ludwig Säller, Michel Bebion, Or.Pap.; 3. 1704 Mai 24, Protokoll über den Verkauf der Hälfte von 271 Ruthen Fischwasser in der Rems bei Beinstein in beschriebenem Umfang von Hans Georg Dochtermann, Schultheiß zu Beinstein, Verkäufer, an Friedrich Maximilian Daubenhauer, Verwalter im Schloß Winnental, als Beauftragter der verwitweten Herzogin zu Württemberg, Käufer, für 17 fl 30 kr in bar, Unterschr.: Friedrich Maximilian Daubenhauer, Hans Georg Dochtermann, Or. Pap.; 4. 1755 Aug. 10/Aug. 21/Sept. 13, Johann Philipp Merz, Kollaborator bei der Schule zu Waiblingen verkauft an Franz Benjamin Schaid (Scheid), Hofrat und Schloßhofmeister zu Winnental, als Beauftragter der Schloßhofmeisterei Winnental, ein Sechstel Fischwasser in der Rems bei der sogen. "Geheimen Mühle" bei Beinstein in beschriebenem Umfang für 15 fl in bar, Z.: Schultheiß und Richter zu Beinstein: Gottfried Merz, Hans Jerg Bauer, Georg Michel Tochtermann, Johann Martin Eberhard, Leonhard Teufel, Jakob Bebeon, Johann Georg Krauß, Johann Leonhard Felger, Georg Friedrich Pfund, Johann Jakob Heberlen, Alt Hans Michel Blumhard, Jakob Merckle, Sr.: 1. Franz Benjamin Schaid, 2. Johann Philipp Merz, Konz. u. Abschr. Pap., begl. durch Christian Eberhard Ostertag
11 Schr.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:46 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Kammerschreibereiämter (Tektonik)
- Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt (Bestand)
- 3. Akten (Gliederung)
- 3.2 Angelegenheiten in einzelnen Orten (Gliederung)
- 3.2.1 Beinstein (Gliederung)